Viele neue Veranstaltungen: Die Agenda 2020 ist online!
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Newsletter Januar 2020
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Sorgten für Stimmung: Präsidentin Barbara Bosshard und Revisor Franz Freuler am queerAltern-Weihnachtsessen im Restaurant Centro, 7. Dezember 2019.
Liebe queerAlternde
Willkommen im neuen Jahr! Wir haben wieder ein spannendes Veranstaltungsprogramm zusammengestellt – mit vielen Möglichkeiten, Interessantes zu erleben und einander zu begegnen. Die Agenda 2020 ist jetzt online, sie ist noch nicht komplett. Mehrere noch nicht aufgeführte Veranstaltungen sind in Planung.

Herzliche Grüsse
Der queerAltern-Vorstand mit Barbara Bosshard, Caroline Bisang, Christian Wapp, Willi Leutenegger und Vincenzo Paolino


Inhalt: Wer auf einen Titel klickt, kommt direkt zum Beitrag.
- Aktion «Sichtbar – zweite Ausgabe»
- Bitte am 9. Februar an die Urne gehen!
- Postkartenversand-Aktion im Kosmos
- queerAltern-Agenda 2020: neue Veranstaltungen
- Geburtstagsfest für Ernst Ostertag
- Queer lesen: jenseits der Heteronormativität
- «Auch im Alter fehlt Diverses»
- Queere Flüchtlinge: Wunsch nach mehr Sensibilität
- Stonewall-Roman: «Stone Butch Blues»
- Neue Lizenz zur Diskriminierung in Australien
- «Betrachtungen zur Schwulenfrage»
- Uto goes Pink: «Katzenball»
- «Mitten im Motiv» mit Barbara Gwerder
- Zum Hinschied von Walter Gerig

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Sichtbarkeitsaktion vor einem Jahr: queerAlternde und Freund*innen anderer queerer Organisation demonstrieren vor dem Zürcher Rathaus.
Aktion «Sichtbar – zweite Ausgabe»
Am kommenden Mittwoch, 15.1., braucht es ein weiteres Mal die Sichtbarkeit unserer Mitglieder. Das Postulat, das queerAltern Mitglied und SP Gemeinderat Marco Denoth vor einem Jahr zusammen mit zwei weiteren queerAltern Mitgliedern – Brigitte Fürer (Gemeinderätin Grüne) und David Garcia Nuñez (Gemeinderat AL) – eingereicht haben, wird nun überwiesen. Dieses Postulat fordert die «Realisierung eines Wohnbauprojekts mit Wohnungen, Gemeinschaftsflächen und Raum für Pflegewohngruppen für ältere LGBTI-Menschen. Zudem werden die weiteren Postulate von AL und Grüne, GLP sowie FDP zu spezifischen LGBTI/Diversity-Themen überwiesen.

Es lohnt sich dabei zu sein. Wir zeigen damit unseren qA-Gemeinderäten/in, dass wir ihr Engagement für einen queeren Lebensort wertschätzen. Mit unserer Aktion «Sichtbar – zweite Ausgabe» zeigen wir den Parlamentarier*innen und Stadträt*innen, dass wir für unser Anliegen die Tribüne füllen. Wir treffen uns am 15.1. um 16.45 Uhr vor dem Rathaus. Barbara, unsere Präsidentin, bringt die qA-Fahnen mit. Anschliessend hören wir von der Tribüne, wie auf dem Parkett der Politiker*innen argumentiert wird. Kommt zahlreich mit Bekannten, Freund*innen. Trägt einen Schal, eine Mütze ... in den Regenbogen Farben – so werden wir erst recht gesehen. Danke fürs Kommen. Bei Fragen: mailto:barbara.bosshard@queeraltern.ch

Hier gehts zur Sitzungseinladung des Zürcher Gemeinderates.

Hier können die Texte der zur Verhandlung kommenden Postulate eingesehen werden (Kachel vom 31. Januar 2019 anwählen; auf Bild klicken; im Fenster unten Postulate anklicken).
QUEERALTERN SAGT JA ZUM SCHUTZ VOR HASS
Bitte am 9. Februar an die Urne gehen!
Bitte am 9. Februar ein Ja einlegen für die Erweiterung des Antirassismusgesetzes auf sexuelle Minderheiten. Wie die Silvesternacht leider wieder gezeigt hat, leben queere Menschen nach wie vor gefährlich und benötigen einen gesetzlichen Schutz. Hier gehts zum Komitee Ja zum Schutz vor Hass. 
ALLE VERANSTALTUNGEN ZUR ABSTIMMUNG
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Konzentriert: Gemeinsames Postkartenschreiben im Kosmos-Bistro.
Postkartenversand-Aktion im Kosmos
Bekanntlich wirbt das Komitee «Ja zum Schutz vor Hass» mit Regenbogen-Fahnen, damit alle Befürworter*innen vor der Abstimmung am 9. Februar Flagge zeigen können. Das Komitee wurde mit Bestellungen dermassen überhäuft, dass es mit dem Versand nicht nachkam. Deshalb organisierte queerAltern gemeinsam mit dem Kulturzentrum Kosmos eine Verpackungsaktion. Da der Hersteller nicht rechtzeitig liefern konnte, entstand daraus spontan eine Postkartenversand-Aktion. Gegen 30 motivierte queerAlternde trafen sich am 18. Dezember, um zusammen mit unserem ältesten Mitglied Ernst Ostertag die Postkarte mit seinem Kontervai und seiner Begründung, weshalb es ein Ja braucht, zu adressieren. Patrick Ehrat spendete für die Anschreib-Aktion einen selbst gebackenen Kuchen. Der Massenversand ging Anfang Januar auf die Post und erreicht viele nicht-queere Menschen. Wir danken allen, die mitgemacht haben!
DEMNÄCHST
queerAltern-Agenda 2020: neue Veranstaltungen
Die Agenda 2020 ist noch nicht komplett, doch viele Daten stehen bereits fest. Alles was zurzeit fix eingeplant ist, könnt ihr über unten stehenden Link abrufen. Damit ihr die Daten dick in eurer Agenda eintragen könnt. Die erste Veranstaltung ist der geführte Besuch durch die Ausstellung «Crazy Queer and Lovable Ovartaci» im Museum im Lagerhaus St. Gallen am Samstag, 18. Januar. Die Anzahl Teilnehmender ist beschränkt, es ist fast ausgebucht. Alle weiteren Veranstaltungen findet ihr in der Agenda 2020 hier. Auch Nichtmitglieder sind immer willkommen!

Und nicht vergessen: Am 1. April um 18:30 Uhr ist unsere GV im Alterszentrum Stampfenbach, Lindenbachstrasse 1, 8006 Zürich.  Anmeldung: mailto:events@queeraltern.ch
ZUR QUEERALTERN-AGENDA 2020
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Geburtstagsfest für Ernst Ostertag
Ernst Ostertag ist das älteste queerAltern-Mitglied und, wie ihr wohl alle wisst,  einer der bekanntesten, kompetentesten und langjährigsten Mitstreiter für unsere Rechte. Deshalb veranstalten 16 queere Organisationen, bei denen Ernst Mitglied ist, am 24. Januar gemeinsam eine Feier zu seinem 90. Geburtstag. Der zu diesem Zweck gegründete Verein präsidiert Barbara Bosshard. Die Einladungen wurden per Mail an die Mitglieder der verschiedenen Organisationen verschickt. Ein allfälliger Gewinn der Veranstaltung – statt eines Geburtstagsgeschenks – geht an das Komitee Ja zum Schutz vor Hass, Verein schwulengeschichte.ch sowie Verein Network – Fonds Max.

Ernst Ostertag steht am 13. Januar auch als Zeitzeuge auf der Bühne. Am zweiten Verzaubert-Talk im «Kaufleuten» diskutieren u.a. auch Hans Peter Waltisberg (schwulengeschichte.ch) und Corinne Ruffli (Lesbengeschichte.ch). Es moderiert Andreas Bühlmann (Filmfestival Pink Apple). Tickets gibt es hier.
HIER GIBT ES NOCH WENIGE KARTEN FÜR ERNSTS GEBURTSTAGSFEST
Queer lesen: jenseits der Heteronormativität
Das Institute for Queer Studies (IQS) der Uni Zürich startet am 18. Februar (19 Uhr) ins neue Jahr mit einem Vortrag von Katja Kauer von der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Institut für Germanistik. Titel des Vortrags: «Queer lesen: Textinhalte jenseits der Heteronormativität entdecken». 
HIER GEHTS ZUM IQS (zurzeit sind noch nicht alle Veranstaltungen publiziert)
LESENSWERT
Guter Vorsatz: Sensibilität für queere Menschen fördern.
«Auch im Alter fehlt Diverses»
Die Stadt Hannover gibt Führungskräften in der Altenpflege Methoden an die Hand, Angestellte für Unterschiedlichkeiten zu sensibilisieren. Um welche Methoden es sich handelt, steht in einer neuen Broschüre. Darüber schreibt die Berliner Tageszeitung TAZ.
ZUM ARTIKEL IN DER TAZ
Queere Flüchtlinge: Wunsch nach mehr Sensibilität
Wenn die Diskriminierung weitergeht: Nach Angaben von NGOs sind rund fünf Prozent der Geflüchteten in Deutschland (und wahrscheinlich auch in der Schweiz) queer – ein Sammelband will mehr Aufmerksamkeit für das Thema schaffen: «Forschungsband über queere Flüchtlinge: Der Wunsch nach mehr Sensibilität»
ZUM ARTIKEL IM «SPIEGEL»
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Erlebte die Wirren der Sechziger in New York: Leslie Feinberg.
Stonewall-Roman: «Stone Butch Blues»
Ein Kultbuch und Klassiker zum  Wiederentdecken: «Stone Butch Blues»von Leslie Feinberg (1949–2014). Der Stonewall-Roman erzählt die Geschichte von Jess, einem Mädchen, das wie ein Junge aussieht, mit 15 von zu Hause abhaut und in der Bar Abba’s eine Heimat findet – unter Butches und Femmes, Huren und Drag Queens – und ihre grosse Liebe Theresa. Das Buch spielt in den 1960-er-Jahren und beschreibt die sich im Vorfeld der Stonewall Riots immer grösser werdende Wut über brutale Razzien.
ZUR BUCHBESCHREIBUNG
Equality in Australien: Website der Anti-Kampagne.
Neue Lizenz zur Diskriminierung in Australien
Während sich hierzulande gemäss Umfragen ein sattes Ja für die Ausweitung des Antirassismusgesetzes auf sexuelle Minderheiten abzeichnet, will Australien unter dem evangelikalen Premierminister Scott Morrison ein Gesetz einführen, das Diskriminierung aus religiösen Gründen explizit erlaubt. Die queere Community ist in Rage und ruft zu Protesten auf. Das Gesetz habe das Potenzial, die Anti-LGBTIQ-Diskriminierungsbemühungen um Jahrzehnte zurückwerfen. Derweil tappt Morrison auch wegen der verheerenden Bränden von einem Fettnäpfchen ins andere. Was alles an Diskrimierung erlaubt sein würde, könnt ihr hier nachlesen. 
SO WEHREN SICH DIE QUEEREN ORGANISATIONEN
Didier Eribon im «Deutschlandfunk»: «Die Strukturen der Gewalt gegenüber Minderheiten sind intakt geblieben».
«Betrachtungen zur Schwulenfrage»
Der Klassiker des französischen Schriftstellers und Schwulenaktivisten Didier Eribon («Rückkehr nach Reims») liegt erstmals auf Deutsch vor. Das Buch wurde 1999 in Frankreich als Ereignis gefeiert. Der Suhrkamp-Verlag schreibt: «Eribon legt darin eine neue Analyse der Bildung von Minderheitenidentitäten vor, an deren Anfang die Beleidigung steht. Es geht um die Macht der Sprache und der Stigmatisierung, um die Gewalt verletzender Worte im Rahmen einer allgemeinen Theorie der Gesellschaft und der Mechanismen ihrer Reproduktion.» Das Buch kommt gerade rechtzeitig zur Abstimmung vom 9. Februar.
ZU BUCHBESPRECHUNG UND PODCAST IM «DEUTSCHLANDFUNK»
FILMTIPP
Wiedersehen mit einem Filmklassiker über lesbische Frauen in der Schweiz.
Uto goes Pink: «Katzenball»
Der Uto-Goes-Pink-Film vom Januar läuft noch in den Kinos und ist ein Must für alle Fans von Judy Garland und Renee Zellweger: «Judy». Am 5. Februar um 20:30 Uhr zeigt das Arthouse Uto den Schweizer Dokumentarfilmklassiker «Katzenball» just 15 Jahre nach seiner Premiere. Der Dokfilm erzählt die Geschichte(n) von frauenliebenden Frauen, ihren Beziehungen und internationalen Netzwerken, von ihrer Suche nach Identität, von Treffpunkten, Maskenbällen und ihren versteckten Orten in der Kultur ihres Landes. Fünf lesbische Frauen aus verschiedenen Generationen geben Einblick in ihr Leben. Die Regisseurin Veronika Minder und Heidi Oberli, eine der Mitwirkenden, werden persönlich anwesend sein.
ZUR FILMBESCHREIBUNG
AUSSTELLUNG
Faszination Berge: Barbara Gwerder.
«Mitten im Motiv» mit Barbara Gwerder
Während des Pink-Apple-Filmfestivals 2019 waren ihre Alpenbilder in Zürich zu sehen, ebenso der Dokumentarfilm «Über den Tannen – Barbara Gwerder» von Esther Heeb. Nun stellt Barbara Gwerder ihre Bilder in der Kunsthalle in Luzern aus (8.1.–15.3.). Und während der Ausstellung zeigt das Stattkino Luzern dreimal den Dokumentarfilm (1.2., 16.2., 15.3.)
ZUR AUSSTELLUNG
NACHRUF
Zum Hinschied von Walter Gerig
Wir sind sehr traurig. Unser Gründungsmitglied Walter Gerig hat uns vor einigen Tagen – am 8 Januar – für immer verlassen.

Lieber Walter

Du wars bereits bei den Vorbereitungen, die zur Gründung von queerAltern führten, mit von der Partie – als stiller und wacher Mitdenker. Du hast uns immer wieder auch leitende und lenkende Hinweise für die Gestaltung unserer Vorhaben gegeben und hast schliesslich als Revisor zum Rechten geschaut. Wir sind Dir dafür ausserordentlich dankbar. Die Anliegen des Vereins waren Dir ein grosses Anliegen, und nur zu gerne hätten wir Dir in Deiner letzten Zeit, die durch Deine Krankheit geprägt war, einen Lebensort in der Community, die für Dich auch tragend war, angeboten. Leider war dies nicht möglich, doch sei versichert, wir bleiben dran!Immer mal wieder bist du zwischendurch verschwunden. Du warst auf den von Dir geliebten und auch unkonventionellen Reisen unterwegs, bist zurückgekehrt und hast in Deiner zurückhaltenden und bescheidenen Art darüber berichtet. Von dieser Reise wirst Du nicht mehr zurückkehren. In unseren Gedanken begleiten wir Dich und freuen uns, wenn wir immer wieder über das Gedeihen von queerAltern berichten können

queerAltern-Vorstand, Mitglieder und Freunde
SCHLUSSPUNKT
«Schwule Paare gefährden keine Familien. Die Unterdrückung der Sexualität gefährdet Familien.»
Michel Müller, Pfarrer und Zürcher Kirchenratspräsident, Vater des schwulen Sohnes Jan Müller, «Tages-Anzeiger», 23.12.19
Verein queerAltern
c/o Caroline Bisang
Wasserschöpfi 15
8055 Zürich
info@queeraltern.ch
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