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Newsletter November_2020
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Poetische Atmosphäre: Olga Tucek begeisterte am 7. November rund 50 queerAltern- und WyberNet-Mitglieder (Foto: Sandra Meier-gestaltungskiosk.ch)
Absagen, umbuchen, verschieben: Lauter Beschäftigungen, die uns in diesem Jahr in Beschlag nehmen. Und wohl noch länger. Mit dem Auftritt von Olga Tucek klappte es im zweiten Anlauf. Auf Ralf König warten wir, bis es vernünftig erscheint, einen neuen Termin festzusetzen. Susanne Philipp hat ihr Orgelkonzert vom Dezember aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Zum Glück haben wir mit Andreas Wildi einen vollwertigen Ersatz gefunden.
 
Wir freuen uns, dass die Demokratin Sarah McBride im Bundesstaat Delaware als erste trans Frau in den Senat gewählt worden ist. Ein Dokumentarfilm, der kürzlich am Pink-Apple-Festival gezeigt wurde, verfolgt ihren Werdegang. Aus aktuellem Anlass zeigt Pink Apple den Film nochmals an einer Matinee am 21. November – mit Pink Apple und queerAltern als Veranstaltungs-Partner*innen. Unbedingt sehenswert (mehr über den Film weiter unten).

Übrigens: Mehr Bilder über den Olga-Tucek-Anlass findet ihr in unserer Bildergalerie.

Bleibt gesund und fröhlich!
 
Herzliche Grüsse
queerAltern-Vorstand mit Barbara Bosshard, Caroline Bisang, Gioia Hofmann, Willi Leutenegger und Christian Wapp.

QUEERALTERN-VERANSTALTUNGEN
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Vielseitiger Organist: Andreas Wildi.
Nussknacker-Suite in der Johanneskirche
Die Organistin Susanne Philipp musste ihr Konzert vom 12. Dezember leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Doch wir konnten für sie einen vollwertigen Ersatz finden: Andreas Wildi. Er ist Organist der ref. Kirche Zürich-Fluntern. «Die Vermittlung von sakraler wie auch weltlicher Musik ist mir eine Herzensangelegenheit», sagt Wildi. Er wird für uns an der Orgel der Johanneskirche die Nussknacker-Suite von Tschaikowski vortragen. Für ein Publikum von 50 Leuten im Rahmen der derzeitigen Corona-Sicherheitsregeln. Bitte merkt euch das Datum vor. Das Ticketing eröffnen wir am 21. November.
Mehr über Andreas Wildi und das Orgelkonzert
Stammtisch findet vorläufig nicht statt
Seit August fand der Stammtisch nach dem Lockdown-Unterbruch wieder im Restaurant Pery in Zürich-Wiedikon statt. Wegen den neuen Massnahmen des Bundes, die Coronaansteckungen einzudämmen, müssen wir den Stammtisch wiederum unterbrechen. Vorläufig für dieses Jahr.
Oral History: Homosexuelle Senior*innen aus Frankreich erzählen.
«Les Invisibles – Die Unsichtbaren» neu nur als Video on Demand
Statt im Kino nun als Video on Demand (VoD): Ursprünglich war «Les Invisibles – Die Unsichtbaren» im Kino Kosmos geplant als Vorfilm zum Kosmopolitics-Podiumsgespräch «Von jung bis alt: Coming-out ohne Ende» (30.11.). Im diesem Dokumentarfilm erzählen homosexuelle Senior*innen aus Frankreich, wie sie ihre Leben gemeistert haben – eindrücklich und frisch von der Leber weg. Als Ersatz fürs Kino kann der berührende und höchst empfehlenswerte Film von Sébastien Lifshitz bei Salzgeber für 24 Stunden als VoD gemietet ($ 5.90) werden. In französischer Originalversion mit deutschen Untertiteln.
Alle Informationen mit Link zum Video on Demand
Moderieren das virtuelle Podium: Alexander Wenger und Barbara Bosshard.
Streaming only: Podium «Von jung bis alt: Coming-out ohne Ende»
Diese Kosmopolitics-Veranstaltung findet nun ausschliesslich virtuell via Stream statt. Es ist nicht möglich, vor Ort im Kulturhaus Kosmos teilzunehmen. Ihr könnt via Live-Chat mitdiskutieren und kommentieren. Kosmos arbeitet mit Youtube. Um nur zuzuschauen und mitzulesen, geht ihr auf Kosmos Stream. Um an an den Diskussionen teilzunehmen, braucht ihr ein Youtube-Login. Der Livestream beginnt am 30. November um 20 Uhr. Der zur Einstimmung angekündigte Dokumentarfilm «Les Invisibles – Die Unsichtbaren» kann auch nicht wie angekündigt im Kino Kosmos gezeigt werden, sondern kann nun über Video on Demand gemietet werden (siehe Beitrag oben).
Die Teilnehmer*innen und alle Informationen
Brainstorming: queerAltern-Veranstaltungen 2021
Trotz Corona-bedingten Einschränkungen möchten wir auch im nächsten Jahr für queerAlternde Veranstaltungen durchführen. Deshalb traf sich der Vorstand zusammen mit Bruno Hofer, vormals unser Eventmanager, zu einem Brainstorming. Den Fokus werden wir vorläufig auf kleinere Veranstaltungen legen. Veranstaltungen, die sich hoffentlich auch realisieren lassen. Allerdings müssen wir abwarten, wie sich die Pandemielage entwickelt, und wir hoffen, bald mehr über unser Pläne berichten zu können.
QUEERALTERN UND PINK APPLE
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Erste trans Senatorin der USA: Sarah McBride mit ihren Eltern (Szene in «For They Know Not What They Do»).
Sonder-Film-Matinee zu Ehren von Sarah McBride
Am 3. November ist die Demokratin Sarah McBride als erste trans Frau der USA in den Senat gewählt worden. Aus diesem Anlass organisiert Pink Apple ein Sonder-Screening des Dokumentarfilms «For They Know Not What They Do» (USA 2019) – mit queerAltern als Partner. Der US-Film feierte während des Pink-Apple-Filmfestivals am 27. Oktober seine Schweizer Premiere. Der Regisseur Daniel Karslake begleitet vier fundamentalistisch religiöse Familien auf ihren schwierigen Wegen im Umgang mit ihren schwulen Söhnen und trans Kindern. Darunter auch die Familie von Sarah McBride. Der Film dokumentiert, wie sich ihre Eltern durchgerungen haben, ihre Tochter trotz ultrareligiöser Gesinnung zu lieben und zu unterstützen. Da bleibt kein Auge trocken. Höchst empfehlenswert. Der Film ist am Samstag, 21. November, um 11 Uhr im Arthouse-Kino Picadilly 1 zu sehen (Vorverkauf beginnt am 22.11.).

Siehe «Schlusspunkt» in diesem Newsletter mit einer persönlichen Botschaft von Sarah McBride an queerAltern.
Mehr über den Film und Vorverkauf
Haben ihr Haus selbst gebaut: Sabine und Gisela aus Sachsen-Anhalt.
queerAltern präsentiert «Uferfrauen»
Bis 15. Dezember zeigt das schwullesbische+ Filmfestival Pink Apple jeden Dienstagabend aktuelle queere Filme – darüber hinaus an zwei Wochenenden. Für den Dokumentarfilm «Uferfrauen» (21./22.11.) hat queerAltern die Präsentation übernommen. In diesem eindrücklichen Dokumentarfilm erzählen ältere Lesben, wie sie ihre Jahre als junge Frauen in der DDR erlebt haben. Und wie es damals war, als sie wegen ihrer Homosexualität ins Gefängnis kommen konnten. Der Dokfilm gibt Einblick in das Alltagsleben der DDR und in die Rolle von Lesben und Schwulen in der Widerstandsbewegung von 1989.
Mehr über den Film und Vorverkauf
IN EIGENER SACHE
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Christian Wapp ist Vizepräsident
Der Vorstand hat kürzlich Christian Wapp einstimmig zum Vizepräsidenten gewählt. Er ist seit viereinhalb Jahren engagiertes Vorstandsmitglied. Für den Verein verantwortet er u.a. als Redaktor Inhalt und Gestaltung des monatlichen Newsletters sowie der Webseite und organisiert, meist zusammen mit Präsidentin Barbara Bosshard, zahlreiche Veranstaltungen. Vor seiner Pensionierung war er Produktionsleiter des Wirtschaftsmagazins «Bilanz», wo er noch immer kurze Einsätze macht. Daneben betreut er die Medien fürs schwullesbische+ Filmfestival Pink Apple und engagiert sich für die Webseite von Schwulengeschichte.
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Zettelchen-Wirtschaft: Sammeln von Ideen während des Brainstorming.
Workshop für «Espenhof – Wir leben Vielfalt!»
Am 31. Oktober organisierte der Vorstand einen Workshop zusammen mit dem Wissenschaftlichen Beirat (Heidi Petry und neu David Garcia Nuñez), unserem Architekten Basil Spiess und Stefanie Hetjens (ebenfalls queerAltern Mitglied und Fachfrau in Weiterbildungen für Awarness). Es ging dabei um die Vorbereitungen der Themen, die wir von queerAltern in die Espenhof-Arbeitsgruppen einbringen möchten. In diesen ist queerAltern gleichberechtigter Partner von der Stiftung für Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) und den Pflegezentren der Stadt Zürich (PZZ). Die Arbeitsgruppen werden sich demnächst konstituieren. Wir werden laufend berichten.

Alles, was wir zurzeit über den Espenhof wissen, findet ihr auf unserer Webseite unter queer Wohnen und den Unter-Kapiteln Daten & Fakten sowie Häufig gestellte Fragen (FAQ).
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David Garcia Nuñez neu im Wissenschaftlichen Beirat
Der Psychiater und Psychotherapeut David Garcia Nuñez ist neu Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von queerAltern. Er ist Leiter Schwerpunkt Geschlechtervarianz am Universitätsspital in Basel und für die Alternative Liste Mitglied des Gemeinderats der Stadt Zürich. Zusammen mit Heidi Petry, Leiterin des Zentrums Klinische Pflegewissenschaft am Universitätsspital Zürich, wird er den Lebensort Espenhof wissenschaftlich begleiten. Ein Konzept ist bereits erstellt worden und dient als Diskussionsgrundlage in der Weiterentwicklung, zusammen mit SAW und PZZ. David ist seit der Gründung queerAltern-Mitglied. Im Zürcher Gemeinderat hat er 2019 eines der verschiedenen LGBTIQ-Postulate eingereicht. Am 5. November wurde er an der Verleihung der Inger Salling Preise für Psychiatrie 2019 mit einer «Lobenden Anerkennung» ausgezeichnet. Auch wir möchten an dieser Stelle David ganz herzlich zu dieser Auszeichnung gratulieren.
Vortrag von David Gracia Nuñez an Ingar-Salling-Preisverleihung über «Geschlechtervarianz – plötzlich diese Vielfalt» ab Minute 2:15:00.
Neues Datum: GV am 15. Juni 2021
Dieses Jahr führten wir die queerAltern-Generalversammlung schriftlich durch. Wir hoffen, dies im nächsten Jahr vermeiden zu können, und verschieben deshalb zur Sicherheit das Datum vom April auf den 15. Juni. Die GV wird im Comedy House Zürich beim Albisriederplatz stattfinden. Bitte merkt euch das Datum vor.
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Dana Mahr vertritt queerAltern am Kongress Envisâge
Der internationale Online-Kongress Envisâge befasst sich am 14.November mit der Altersdiskriminierung von Frauen («Ageism towards womxn»). Dabei wird Dana Mahr queerAltern vertreten und präsentieren. Sie ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von queerAltern und «Assistent Professor for Public Participation in Medicine at the University of Geneva» sowie als trans Frau LGBTIQ-Aktivistin.

Das Programm von Envisâge
Plaudereien über WhatsApp
Zwischenzeitlich schienen die WhatsApp-Gruppen einzuschlafen. Doch in letzter Zeit werden sie wieder rege genutzt. queerAltern-Mitglied Theo Keller, der die Gruppen managt, möchte wieder einmal festgehalten wissen, dass die Gruppe «Action» dazu da ist, gemeinsame Aktivitäten vorzuschlagen und dafür «Gspänli» zu finden. Zum reinen Plaudern ist die Gruppe «Plaudern» gedacht. Hier kann man diskutieren, Videos oder Fotos posten, einfach nur eine schöne Woche wünschen oder Feriengrüsse hinterlassen.
Anmeldung für eine WhatsApp-Gruppe
MEDIEN-FOKUS
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queerAltern machte an den letzten Zurich Prides auf sich aufmerksam – mit Erfolg!
queerAltern im «Cruiser»: «Queer, bis der Tod euch scheidet»
Die November-Ausgabe des «Cruiser» berichtet über den queeren Lebensort Espenhof, und wie es dazu kam, dass queerAltern diesen Durchbruch erreicht hat. Präsidentin Barbara Bosshard gibt Auskunft.
Hier gehts zum Artikel im «Cruiser»
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Ältere queere Menschen wollen, dass ihre Lebensweise akzeptiert wird: Foto aus dem Artikel in «Krankenpflege».
LGBTIQ-Menschen mit Respekt und Würde pflegen
Die Bedürfnisse von LGBTIQ-Personen scheinen in der Schweizer Seniorenpflege keine Rolle zu spielen. Zwei Erhebungen der Pink-Cross-Altersgruppe belegen, dass sowohl in der täglichen Praxis als auch in der Pflegeausbildung erheblicher Nachholbedarf besteht. Nun konnte die Altersgruppe zwei Artikel zu diesem Thema in der Fachzeitschrift «Krankenpflege» platzieren und hoffentlich für Anregungen sorgen. Der Text stammt von Antonio Gonzalez, queerAltern-Mitglied Udo Rauchfleisch und Max Krieg: Lauter Mitwirkende in der Pink-Cross-Altersgruppe, an der auch queerAltern beteiligt ist. Im zweiten Artikel geben Gonzalez, Krieg und Theres Bachofen von der LOS Auskunft, warum sich die Pflege mit LGBTIQ-Menschen auseinandersetzen sollten.
Hier gehts zu den Artikeln in «Krankenpflege»
Wäre für viele noch heute ein rotes Tuch: Marga Bührig.
Marga Bührig: Ihrer Zeit voraus
Sie hat viel getan für homosexuelle Menschen, und das zu einer Zeit, als das noch verpönt war: die reformierte Theologin Marga Bührig. Sie leitete das Tagungszentrum Boldern und organisierte dort mit ihrer Lebenspartnerin Else Kähler ab 1974 jährlich Tagungen über Homosexualität. In der legendären Telearena-Sendung des Schweizer Fernsehens über Homosexualität spielte sie 1978 den ruhenden Pol. Nun widmet ihr das reformierte Magazin «bref» ein liebevolles Porträt. Bührig wäre dieses Jahr 105 Jahre alt geworden.
Zum Artikel in «bref»
«Schwule gegen Lesben»: Johannes Kram und Manuela Kay.
Queerkram als Podcast
In den neuesten Queerkram-Podcast unterhält sich Johannes Kram (Autor von «Ich habe nichts gegen Schwule, aber ...») mit «Siegessäule»-Verlegerin Manuela Kay über «Schwule gegen Lesben, Berliner Szene und lesbischen Selbsthass» – sowie mit dem SPD-Politiker Kevin Kühnert über «queerfeindlichen Terrorismus». Krams Gespräche und Meinungen haben wie immer Tiefgang. Seine Podcasts kann man auch auf Spotify abonnieren.
Zu den Queerkram-Podcasts
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«Die Medizin hat mich krank gemacht – psychisch und körperlich»: Audrey Aegerter.
«Ist meine Existenz nichts wert?»
Die schmerzhafte Entdeckung ihrer Intergeschlechtlichkeit: Audrey Aegerter erzählt im «Migros-Magazin» ihre berührende Lebensgeschichte, die auch als Videobeitrag Teil der Ausstellung «Geschlecht» im Stapferhaus in Lenzburg ist (noch bis 31.10.2021).
Zum Artikel im «Migros-Magazin»
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Tipp für lange Winterabende: queere Schweizer Medien abonnieren!
Gerade jetzt, wo man nur beschränkt ausgehen kann und deshalb kaum zu den Gratis-Exemplaren gelangt, wäre ein Abo einer oder mehrerer queeren Schweizer Printmedien von Vorteil. Damit bist du immer gut informiert, bekommst viele Tipps, siehst tolle Bilder und unterstützt die queere Community. Du trägst auch zur Vernetzung der Community bei und zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Und: Die Abos sind erschwinglich!

«Cruiser» abonnieren
«Display» abonnieren (jetzt mit Abo-Aktion)
«Die Mannschaft» abonnieren
LESESTOFF
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Düsteres Drama aus dem niederländischen Bibelgürtel
Die niederländische nonbinäre Autor*in Marieke Lucas Rijneveld hat für ihren Roman «Was man sät» im August den Booker Price erhalten, mit 29 Jahren die jüngste Preisträger*in. Rijneveld erzählt darin vom Zerbrechen einer streng religiösen calvinistischen Familie nach dem Tod eines Sohnes. Die «Frankfurter Allgemeine schreibt»: «Ein ungewöhnliches, besonderes Buch. Düster, fast apokalyptisch, anziehend und abstoßend zugleich... Was man sät ist sicher keine aufbauende Lektüre. Aber eine lohnende.»
Zur Rezension in der FAZ
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Verarbeitet seine eigenen Erlebnisse: Khaled Alesmael.
Erfahrungen eines schwulen Geflüchteten
Khaled Alesmaels Roman «Selamlik» zeichnet ein vielschichtiges Porträt eines schwulen Geflüchteten aus Syrien, der auch in seiner neuen Heimat Schweden von Homophobie verfolgt wird. queer.de schreibt: «Khaled Alesmael erschafft eine schwule Fluchtgeschichte, zeigt uns, wie das Leben der vielen queeren Geflüchteten auch ausgesehen haben könnte, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit zu erheben. Die Schwedische Tageszeitung «Dagens Nyheter» soll «Selamlik» bereits zu einem kommenden Klassiker erklärt haben.
Zur Rezension auf queer.de
STREAMING
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Diese Woche neu als Video on Demand im Salzgeber Club: die nicht-heteronormative US-Verwechslungskomödie «Adam» von Rhys Ernst.
Fundgruben Sissymag und Salzgeber
Wer stets auf dem Laufenden sein möchte, welche neuen «nicht heterosexuellen» Bücher und Filme es gibt, kann sich auf Sissymag oder Salzgeber schlau machen. Falls die Filme als Video on Demand erhältlich sind, wird mit entsprechenden Links zum Streaming-Portal weitergeleitet. So auch zum Salzgeber-Club, wo jede Woche neue Filme zum Streamen angeboten werden.
Sollte eine Frau heiraten, doch Gabino (r.) interessiert sich mehr für Lázaro.
Schwul während Franco-Zeit: der Dreiteiler «Jemand muss sterben».
Der Netflix-Dreiteiler führt uns nach Madrid in die frühen Fünfzigerjahre und in die Franco-Diktatur. Homosexuelle Männer kommen ins Gefängnis und werden gefoltert, sogenannt «Rote» ebenso. In «Jemand muss sterben» kommt der heimlich schwule Sohn Gabino einer wohlhabenden Familie nach Hause und bringt den vermeintlich schwulen Balletttänzer Cayetano aus Mexico mit. Das Drama nimmt seinen Lauf, Gabino wird von seinem eigenen Vater der Justiz ausgeliefert. Die Fäden im Hintergrund zieht die durchtriebene Grossmutter, gespielt von Carmen Maura. Die Serie ist stilvoll und einfühlsam inszeniert – mit guten Schauspieler*innen.
Mehr über «Jemand muss sterben»
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Wird von «L-Mag» empfohlen: «Joint Venture» über ein nicht ganz koscheres Familienbusiness.
Queere Filme und Serien: Bestenlisten
Queere Themen haben seit einiger Zeit den Mainstream erreicht und werden gerade in diesen Coronazeiten immer beliebter. In den queeren Medien tauchen immer mal wieder Listen auf mit Tipps zum Streamen von Filmen und Serien mit queeren Themen. Kürzlich zum Beispiel beim deutschen «L-Mag». Und das britische «Gaytimes» listet die besten 30 LGBTIQ-Filme und -Serien auf Netflix auf (die meisten können auch bei uns gestreamt werden).
DIES & DAS
Ralf Königs Cartoon zur Ausstellung «§ 175 - Geschichte und Schicksale» in Potsdam.
800'000 Euro Entschädigung für 243 Opfer
Seit 2017 können homosexuelle Menschen, die wegen des Paragraphen 175 (Bundesrepublik) bzw. 151 (DDR) verurteilt wurden, eine Entschädigung verlangen. Das haben bisher 243 Personen getan, sie haben insgesamt 800'000 Euro erhalten. Gemäss dem Paragraphen 175 wurden bis 1969 sexuelle Handlungen zwischen Männern bestraft – seit 1945 insgesamt fast 70'000 Menschen. Endgültig abgeschafft wurde der Paragraph 175 erst 1994, der Paragraph 151 kurz vor der Wende 1989. Gemäss diesem wurden auch Frauen verurteilt. Ein Kommentator schreibt dazu auf queer.de: «Union und SPD hatten so lächerlich niedrige Entschädigungszahlungen angesetzt, die weit unter dem blieben, was heterosexuelle Justizopfer bekommen, dass sich die Opfer gleich nochmal diskriminiert fühlten.» Ausserdem seien nur manche Opfer entschädigt worden und auch nur während der Haftzeit, aber nicht dafür, dass sie auch danach oft noch als Geächtete keine Jobs fanden, keine sozialen Kontakte hatten.
Zeitzeug*innen erinnern sich
Neue Webseite für Menschen ab 65 Jahren
Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich hat eine neue Website für Menschen ab 65 Jahren lanciert. Auf www.gesund-zh.ch sind Angebote zu finden, welche das Wohlbefinden älterer Menschen aus dem Kanton Zürich stärken. Die Angebote ermöglichen es, Neues zu lernen, Kontakte zu knüpfen sowie Hilfe anzunehmen oder anzubieten. Sie können entweder zu Hause oder auswärts mit Menschen wahrgenommen werden.
Zur Webseite von gesund-ch
SCHLUSSPUNKT
«Thank you so much for screening For They Know Not What They Do. It was a privilege for my family to have the opportunity to participate in this documentary, directed by the talented Daniel Karslake. As LGBTQ people, our personal stories have the capacity to bring about significant change. Indeed, they already have. Over the last several decades, advocates, activists, and everyday LGBTQ people have shared their stories, they've marched, they've organized, and they've changed the world. The old say is you cannot be what you can't see. Our visibility in our daily lives - and the increasing visibility of LGBTQ people in leadership - shows a young person that they can live their truth and dream big dreams all at the same time.»
Botschaft der frisch gewählten trans Senatorin Sarah McBride an queerAltern über den Film «For They Know Not What They Do», den Pink Apple und queerAltern am 21.11. an einer Matinee zeigen.
Verein queerAltern
c/o Caroline Bisang
Wasserschöpfi 15
8055 Zürich
info@queeraltern.ch
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