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Newsletter Mai_2020
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Schriftliche GV 2020: Jenny Schäubli (vorne) am Auszählen der Stimmen, Caroline Bisang am Protokollieren. Am Boden das neue Banner, das irgendwann an der nächsten Pride zum Einsatz kommt.

Wir hoffen, ihr seid wohlauf und guter Dinge!

Wahrscheinlich seid ihr auch etwas überfüttert mit den vielen widersprüchlichen Informationen, die zurzeit kursieren, weshalb wir das C-Wort in diesem Mail kaum erwähnen. Wer Hilfe braucht oder Hilfe anbietet, wendet sich an unseren Besuchsdienst. Hier die Informationen dazu.

Unsere schriftliche Generalversammlung haben wir erfolgreich durchgeführt. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,2 Prozent, wir danken euch dafür. Die Traktanden wurden alle genehmigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Gioia Hofmann, sie ersetzt Vincenzo Paolino.

Wir bedauern, dass wir bis auf weiteres keine queerAltern-Veranstaltungen durchführen können. Hoffen wir, dass im Herbst wieder Normalbetrieb ist.

Herzliche Grüsse

Der queerAltern-Vorstand mit Barbarba Bosshard, Caroline Bisang, Christian Wapp, Gioa Hofmann und Willi Leutenegger



  • INHALTSVERZEICHNIS
  • queerAltern-GV: Auszählung + Vincenzo geht + Gioia kommt 
  • Veranstaltungen: Arbeitsumfeld trans Menschen + Plauderrunde «Jung und Alt» + Fachtagung Gerontologie 
  • Heimkino: Salzgeber Club + Arthouse + 3x Hollywood + Geheime Liebe + «Operntunten» 
  • Lektüre: Spitzensportlerinnen + Queer und gläubig + Patrick White + Sunil Mann 
  • Medienpick: Leben mit 2 m Abstand + Corona in Altersheimen + «Queeramnesty»  + Bötschi fragt
  • Forschung: Unsichere Lebensverhältnisse + trans Gesundheitsversorgung
  • Todesfall

GENERALVERSAMMLUNG
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Ausnahmsweise schriftlich: eingegangene Stimmzettel.
5. queerAltern-GV
Die Stimmen für die schriftliche queerAltern-GV wurden am 30. April ausgezählt. Anwesend waren Barbara Bosshard (Präsidentin), Caroline Bisang (Vorstandsmitglied und Protokollführerin), Jenny Schäubli und Salome Zimmermann (Stimmenzählerinnen). Bis 25. April sind 157 Kuverts eingegangen, mit späterem Poststempel 5 Kuverts; letztere Stimmen sind ungültig. Weitere 4  Stimmen sind ebenfalls ungültig (fehlende oder nicht unterzeichnete Stimmkarte, nicht bezahlter Jahresbeitrag). Damit sind 153 gültige Abstimmungszettel eingegangen. Die 5. queerAltern-GV wurde schriftlich durchgeführt nach Art. 6b der Verordnung 2 vom 13. März 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19-Verordnung 2; SR 818.101.24) .
Zum Protokoll der queerAltern-GV 2020
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Unermüdlich auf Achse für queerAltern: Vincenzo Paolino an einer Pride.
Verabschiedung von Vincenzo

Mit Wirkung ab GV 2020 ist Vincenzo Paolino als Vorstandsmitglied zurückgetreten, er bleibt Vereinsmitglied. Wegen Arbeitsbelastung kündigte er bereits vor zwei Jahren seinen Rücktritt an. Von 2014–2019 war er für den Verein als Präsident sehr aktiv. An dieser Stelle möchte sich der Vorstand nochmals im Namen aller bei Vincenzo ganz herzlich bedanken, dass er – zusammen mit den Mitinitiant*innen – den Stein queerAltern ins Rollen gebracht hat und unser Verein im Laufe der vergangenen sechs Jahre ein* in der Gesellschaft fest verankerte*r Partner*in geworden ist – dank der Mitwirkung aller. Merci. Sobald wie möglich, werden wir ihn mit euch zusammen gebührend verabschieden und würdigen.

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Der neue konstituierte Vorstand mit Caroline Bisang, Willi Leutenegger, Gioia Hofmann, Christian Wapp und Barbara Bosshard (v.l.).
Neu im Vorstand: Gioia
Gioia Hofmann ersetzt im queerAltern-Vorstand Vincenzo Paolino. Sie hat sich mit ihrer Fachkompetenz bereits in den letzten Monaten im Vorstand eingebracht. Gioia arbeitete als Pflegefachfrau, Ausbildnerin und Gerontologin. Heute führt sie ihre eigene kleine Immobilien-Firma, ist bei Exit als Freitodbegleiterin tätig, begleitet Migrantinnen bei der Ausbildung zur Pflegehelferin SRK und ist für die Grünen Stiftungsrätin der Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen Wohn- und Gewerberaum der Stadt Zürich PWG. Sie war lange Vorstandsfrau der Lesbenorganisation Schweiz LOS, Vorstandsfrau des CSD Zürich, Co-Präsidentin im Verein Ja zum Partnerschaftsgesetz Kanton Zürich und Vorstandsfrau für das Partnerschaftsgesetz National. Sie wohnt mit ihrer Partnerin in Zürich.
VERANSTALTUNGEN
Juristin, Kolumnist, Kabarettistin, Keynote-Rednerin: Michaela Dudley, trans Frau mit afroamerikanischen Wurzeln, wird am trans Forum teilnehmen.
Positives Arbeitsumfeld für trans Menschen

Am 5. Mai um 18 Uhr lädt das Transgender Network Switzerland (TGNS) zum Forum trans Welcome ein. Es geht um die Frage, wie Unternehmen ein positives und gesundes Arbeitsumfeld für trans Menschen schaffen können.  In 90 Minuten werden prominente internationale Speaker inspirierende und handlungsorientierte Einblicke aus ihrer Arbeit für Firmen und Organisationen geben. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Zum Forum trans Welcome
Eine Hochzeit zweier Frauen konnte früher höchstens für ein Fotoshootings stattfinden: Symbolbild der Hab-Plauderrunde.
Plauderrunde: War früher alles besser?

Am 28. Mai um 19.30 Uhr führen die Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern (Hab) die Online-Plauderrunde «Jung und Alt» durch. Die Diskussion findet im Rahmen des Hab-Jahresthemas «Generationen» statt. Gesprächsteilnehmer*innen sind queerAltern-Präsidentin Barbara Bosshard (69), Max Krieg (74, Vorstandsmitglied Pink Cross und Leiter der Altersgruppe), Journalist Mirco Droz (25) sowie die Agronomin Chiara Augsburger (26). Die Moderation macht Daniel Frey (58, Vizepräsident Hab). 

Mehr Informationen
2. Fachtagung Gerontologie

Kann Innovation – technologisch, sozial oder in einer anderen Form – die Autonomie stärken, und wenn ja, wie? Mit dieser Frage beschäftigen sich die 2. Nationale Fachtagung von Gerontologie CH, die am Donnerstag, 10. September 2020, an der Universität Freiburg in Pérolles stattfinden wird – mit Beiträgen zu den Themen Pflege und Betreuung, Technologie, Wohn- und Lebensformen, Medikation oder Ernährung.

Mehr Informationen
HEIMKINO
Wiedersehen mit einem Kultfilm: restaurierte Fassung von «Taxi zum Klo» von und mit Frank Riploh (r.) und Bernd Broaderup.
Neue Filme im Salzgeber-Club

Der Salzgeber-Club bietet neu Filme zum Streamen an – Filme, die jetzt in den Kinos sein sollten. Ab sofort gibts jeden Donnerstag eine Premiere. Zu sehen sind zum Beispiel der Schweizer Dokumentarfilm «Madame» von Stéphane Riethauser sowie der mexikanische Coming-of-Age-Film «This is not Berlin» von Hari Sama – und als Reprise die restaurierte Fassung des freizügigen Kultfilms «Taxi zum Klo» von Frank Riploh, der ein verrücktes schwules Westberlin vor der Aids-Krise zeigt und damals, 1980, in Deutschland einen Skandal auslöste. Zum Streamen (5.90 $ pro Film) braucht es einen Gratis-Account bei Vimeo.

Zum Salzgeber-Club auf Vimeo
Frau mit Rückgrat: Oberstleutnant Anastasia Biefang.
«Ich bin Anastasia» bei Arthouse

Queere und andere Filme können für 4.99 Fr. auch über die Website der Arthouse-Kinos gestreamt werden. Darunter etwa «Portrait de la Jeune Fille en Feu» (F 2019) von Céline Sciamma über die Liebe zweier Frauen im 18. Jahrhundert in der Bretagne (Kann auch hier gestreamt werden). Oder «Nurejew – The White Crow» von Ralph Fiennes über den Tänzer Rudolf Nurejew. Oder der Dokumentarfilm «Ich bin Anastasia» (D 2019) von Thomas Ladenburger über Oberstleutnant Anastasia Biefang, die sich in der Bundeswehr als Transgender outete. Der Film war bisher nur an Filmfestivals und noch nie im Fernsehen zu sehen.

Alle Arthause-Filme im Überblick
Schöner als die Originale: Susan Sarandon (l.) als Bette Davis und Jessica Lange als Joan Crawford.
Hollywood zum Ersten

Der Achtteiler «Feud: Bette and Joan» von Serienerfinder Ryan Murphy führt uns zurück in die frühen 1960er Jahre, als die beiden Schwulenikonen Bette Davis (Susan Sarandon) und Joan Crawford (Jessica Lange) die Hauptrollen im Psychothriller «Whatever happened to Baby Jane» übernahmen. Die Serie zeigt, was sich hinter den Kulissen abspielte – vor, während und nach den Dreharbeiten. Beides begnadete Intrigantinnen, bekämpften sich Davis und Crawford bis aufs Blut – oder paktierten, wenn ihnen dies Vorteile verschaffte. Grossartig bis ins kleinste Detail: die Schauspieler*innen, das Set-Design, die Kostüme und die Dialoge, die vor Esprit nur so sprühen. Die drei Jahre alte Serie ist nur auf  TV Now Premium zu sehen. Tipp: Einen Monat gratis abonnieren. Achtung: Abo installieren funktionert nicht über den Safari-Browser, streamen jedoch schon.

Zum Trailer von «Feud: Bette and Joan»
Warten auf den Durchbruch: Drehbuchautor Archie (Jeremy Pope), Regisseur Raymond (Darren Criss) and Schauspieler Jack (David Corenswet).
Hollywood zum Zweiten

Einen noch weiteren Blick zurück bietet ebenfalls Ryan Murphy mit der Netflix-Serie «Hollywood». Nach dem zweiten Weltkrieg versammelten sich in Tinseltown unzählige junge Menschen, um Karriere zu machen. Sie müssen nicht nur mit den Spielregeln der Traumfabrik klarkommen, sondern auch Strategien entwickeln, um Homosexualität heimlich ausleben zu können. Queerer Hotspot wird für sie eine Tankstelle, wo sich auch ein noch unbekannter Rock Hudson herumtreibt. Die Serie wurde  inspiriert durch die Autobiografie von Scotty Bowers (1923–2019), der als Tankwart Sex-Gspänli für diverse Bedürfnisse vermittelte  (Buch: «Full Service: My Adventures in Hollywood and the Secret Sex Lives of the Stars», 2012, Grove Press; Dokumentarfilm: «Scotty and the Secret History of Hollywood», 2017, als DVD erhältlich). 

Zu einem Hintergrundartikel in der «Mannschaft»
Bewegte Leben: Karen und Barry Mason posieren zur Lancierung des Films ihrer Tochter.
Hollywood zum Dritten

In ein ganz anderes Hollywood führt der Dokumentarfilm «Circus of Books» (USA 2019): Der Buchladen dieses Namens im schwulen Epizentrum West Hollywood verkaufte in einem Hinterzimmer Pornografisches für Schwule. Die Eltern der Regisseurin Rachel Mason führten den Laden während 35 Jahren und machten ihn in den 1980er Jahren zum Zufluchtsort vieler Schwulen. Zeitweise waren ihre Eltern die grössten Produzenten von schwulen Pornofilme der USA. Eindrücklich die Geschichte der Mutter, die aus religiösen Gründen erst nicht akzeptieren mochte, dass einer ihrer beiden Söhne schwul ist – ausgerechnet sie, die zusammen mit ihrem Mann den Lebensunterhalt mit der schwulen Szene verdiente. Später wandelte sie sich zur militanten Kämpferin für queere Rechte. Auf Netflix. 

Zum Trailer von «Circus of Books»
Sportliche Frauen: Pat (l.) und Terry in jungen Jahren.
Geheime Liebe zweier Frauen

65 Jahre lang waren sie heimlich ein Paar, nun offenbaren sie ihre Geschichte im Dokumentarfilm «A Secret Love» von Chris Bolan, der damit seiner Grosstante Terry Donahue ein Denkmal setzt. Die Kanadierinnen Terry Donahue und Pat Henschel lernten sich 1947 kennen, als Donahue in der All-American Girls Professional Baseball League spielte (1992 thematisiert im Spielfilm «A League of Their Own», mit Geena Davis, Madonna und Tom Hanks). Nun stehen die beiden vor der Entscheidung, ihr Haus in Chicago zu verkaufen und in ein Altersheim zu ziehen – und zu heiraten. Der intime und ans Herz gehende Film entstand 2013 und 2018. Donahue ist 2019 mit 93 Jahren gestorben und erlebte die Filmpremiere nicht mehr. Seit 29. April 2020 auf Netflix.

Zum Trailer von «A Secret Love»
Keine wird von den Schwulen so vergöttert wie sie: Maria Callas.
Rosas Operntunten

Das Klischee besagt, dass Schwule die glühendsten Opernfans seien. Diesen widmet Rosa von Praunheim in einem seiner jüngsten Werke den Film «Operndiven – Operntunten» – und versucht, dieser Liebe in Gesprächen mit Experten auf den Grund zu gehen. Zu Wort kommen etwa der Regisseur Barrie Kosky, das Geschwister-Pfister-Mitglied Christoph Marti, der Musikwisssenschaftler Kevin Clarke, der «Welt»-Redaktor Tilman Kraus oder die Sopranistin Edda Moser. Schade, dass von Praunheim nicht auch die eigentlichen Fans befragt hat. Gratis zu sehen auf der Arte-Mediathek (bis 18. Mai).

Hier gehts direkt zum Anschauen des Films
LEKTÜRE
Frauenliebe im Sport: Bildausschnitt aus dem Buchumschlag.
Lesbische Spitzensportlerinnen erzählen

Einige frauenliebende Schweizer Sportlerinnen  gehen offen mit ihrer Homosexualität um, andere verbergen ihr Privatleben. Die Autorinnen von «Vorbild und Vorurteil» führten mit 26 lesbischen Spitzensportlerinnen ausführliche Gespräche und geben ihnen in diesem neuen Buch eine Stimme. Sie reflektieren über ihren Werdegang,  wie und wann sie ein Coming-out hatten, welche Rolle ihre Sexualität beim Abschluss von Sponsoringverträgen spielt. Autorinnen sind Corinne Rufli, Seraina Degen, Marianne Meier, Jeannine Borer und Monika Hofmann. Mit schönen Porträts der Fotografin  Lilian Salathé.


Mehr über «Vorbild und Vorurteil»
Queer und gläubig, wie geht das?

Wie gehen queere Gläubige damit um, wenn sie von ihren Glaubensgemeinschaften ausgestossen werden? Der in einer evangelikalen Gemeinde aufgewachsene schwule Timo Platte hat die Lebensbilder von Schwulen und Lesben gesammelt und im Buch «Nicht mehr schweigen» veröffentlicht. Untertitel: «Der lange Weg queerer Christinnen und Christen zu einem authentischen Leben». In der ARD-Dokumentation «Jung, schwul, gläubig – geht das für Christen, Juden und Muslime?» wird Platte auf einer Lesetour begleitet, wo er auf Queers anderer Religionen trifft. Zu sehen in der ARD-Mediathek.

Zur Website von «Nicht mehr schweigen»
Er hat sich zeitlebens für die Rechte der Schwächeren eingesetzt: Patrick White.
Schwuler Literatur-Nobelpreisträger

Jetzt ist eine gute Zeit, um Klassiker wieder zu lesen oder neu zu entdecken. Im deutschen Sprachraum praktisch vergessen ging Patrick White (1912–1990). Er erhielt als bisher einziger australischer Autor 1973 den Literatur-Nobelpreis. In seiner Autobiografie «Risse im Spiegel» («Flaws in the Glass», 1981) schreibt er auch über seine Homosexualität und wie er mit seinem Partner in der Nähe von Sydney eine Farm bewirtschaftete (auf Deutsch nur noch antiquarisch erhältlich). Zu seinen bekanntesten Werken zählen «Voss» (1957), «Der Maler» («Vivisector», 1968) oder «Die im feurigen Wagen» («Chariot», 1969).

Mehr über Patrick White auf Wikipedia
Feiner Beobachter: Sunil Mann weiss um die Abgründe hinter den Mauern von Zürich.
Der Zürichkenner
Er hat mehrere preisgekrönte Krimis geschrieben, die zumeist in Zürich spielen: der Berner Oberländer Sunil Mann. Zurzeit hat er gleich zwei neue Bücher in den Läden: der Krimi «Der Schwur» und «Totsch», sein erster Jugendroman. Mit dieser Coming-out-Geschichte  ist er jetzt für den Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis nominiert, der am 23. Mai vergeben wird. Es ist das erste für diesen Preis je nominierte Buch mit einem schwulen Thema. Ab September geht der 47-Jährige auf Lesetour.
Zur Website von Sunil Mann
MEDIENPICK
Blick in eine Zeit ohne Isolation: Barbara (r.) und ihre Lebenspartnerin Doris an der Pride 2019.
Das Leben mit zwei Metern Abstand

QueerAltern-Präsidentin Barbara Bosshard teilt der «Mannschaft» mit, mit welchen technischen Rafinessen ältere Menschen mit der derzeitigen Situation umgehen. Während René Stamm, Präsident von Gay and Lesbian Sport Bern, überraschend ein neues Freiheitsgefühl entdeckt hat.

Zum Artikel in der «Mannschaft»
Corona in Alters- und Pflegheimen

Menschen über 65 sind bekanntlich gesundheitlich von der aktuellen Krise besonders betroffen. Dies stellt auch die Altersheime vor neue Herausforderungen. Auf gay.ch erzählt queerAltern-Mitglied Vincenzo Paolino als Gastautor, wie er und sein Team den anspruchsvollen Alltag meistern. Mehr über Vincenzo und dessen Rücktritt als queerAltern-Vorstandsmitglied siehe weiter oben.

Zum Beitrag von Vincenzo Paolino
Polen zwischen Konservativen und Progressiven: Regenbogenfahne vor dem «Stalinpalast» in Warschau.
Queers in Polen und das Problem traditioneller Rollenbilder

Die April-Ausgabe von «Queeramnesty» befasst sich unter anderem mit folgenden Themen: Angriffe auf Schwule aufgrund traditioneller Rollenbilder, Polnische LGBTI*-Menschen im Zwiespalt oder Regenbogen über Honduras. Das Magazin «Queeramnesty» kann hier online gelesen werden.

Zu allen Artikeln in «Queeramnesty»
Bötschi fragt
Die Interviews der Serie «Bötschi fragt» auf Bluewin.ch sind stets einen Tick frecher, interessanter, lebendiger als andere Interviews, unter anderm auch das in zwei Teilen geführte Interview mit «unserer» Jenny (Bild am Anfang dieses Newsletters) und ihren Freundinnen. Soeben hat Bluewin-Redaktor Bruno Bötschi auch Ralf König interviewt, der seit dem Lockdown jeden Tag auf Facebook Comic-Kurzgeschichten postet. Wer noch nicht genug Bötschi hat, der kann auch sein Corona-Tagebuch verfolgen.
Zu allen Interviews von «Bötschi fragt»
FORSCHUNG
Ethnologiestudentin forscht über unsichere Lebensverhältnisse

Die Ethnologiestudentin Noemi Grieder befasst sich in ihrer Bachelorarbeit mit unsicheren Lebensverhältnissen von pensionierten Frauen, Lesben, inter, trans und nonbinären Menschen und möchte über Interviews herausfinden, welche Faktoren, abgesehen von unsicheren Lohnarbeitsverhältnissen, zu individuellen und unsicheren Lebensrealitäten führen. Wer sich für ein Interview zur Verfügung stellen möchte, schreibe ihr an: malto:neomi.grieder@uzh.ch

Umfrage über trans Gesundheitsversorgung

Über eine Studie soll herausgefunden werden, wie es zurzeit um die Gesundheitsversorgung von trans Menschen steht, um mit den Resultaten das medizinische Fachpersonal auf die Bedürfnisse der Community aufmerksam zu machen. Die Befragung wird durchgeführt von einem Team der Uniklinikum Hamburg-Eppendorf und der Westküstenklinikum Heide sowie dem Bundesverband Trans* (BVT). In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant: die für trans Menschen relevanten Massnahmen des Bundesrats wegen der Pandemiekrise, zusammengefasst vom TGNS.

Zur Umfrage über trans Gesundheitsversorgung
TODESFALL
Zum Gedenken an Christa Rüttimann

Am vergangenen Freitag, am 30. April, als wir mit dem Auszählen der Stimmen der schriftlich durchgeführten GV begannen, befand sich in einem der Couverts das noch ungeöffnete an Christa Rüttimann, mit dem handschriftlichen Vermerk «Verstorben».

Es traf mich, wie ein Schlag aus heiterem Himmel: Christa, die Frau mit der sonoren Stimme! Christa, die Frau mit den kecken Hüten. Christa, die ich jeweils an der GV traf, Mitglied von queerAltern seit Mai 2016. Christa, mit der ich vor fast einem Jahr an der Pride noch sprach – von da meine letzte Erinnerung an sie: Ich sitze am späteren Nachmittag im Innern unseres Standes, um mich vom Trubel zu erholen. Und da tauchen Christa und ihre Tochter auf. Beschwingt setzt sie sich neben mich, erzählt begeistert von der Töfftour, die sie eben gemacht hat. An dieser Stelle möchten wir von queerAltern den Angehörigen, Freund*innen und Bekannten von Christa Rüttimann unser herzliches Beileid aussprechen.

Barbara Bosshard, Präsidentin

SCHLUSSPUNKT
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«Heuchelei ist der Tribut, den das Laster der Tugend zollen muss»
Judy Davis als Hollywood-Klatschtante Hedda Hopper in der TV-Serie «Feud: Bette and Joan»
Verein queerAltern
c/o Caroline Bisang
Wasserschöpfi 15
8055 Zürich
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