Wenn Sie diese Information nicht lesen können, klicken Sie bitte hier.
Logo
Newsletter Juni 2020
56E8BB81-C549-01BE-CB53B48BADA40D9B.png
Pride-Wochen ohne Pride: Zürich beflaggt die Stadt auch dieses Jahr mit Regenbogenfahnen. Private Nachahmer*innen können diese queere Sichtbarkeit mit eigenen Fahnen verstärken.
Liebe queerAlternde
In unseren Leben ist wieder ein Stück Normalität zurückgekehrt. Wir hoffen, dass ihr alle wohlauf durch den Lockdown gekommen seid, und freuen uns, dass wir uns nun wieder persönlich sehen können – ohne technische Hindernisse.

queerAltern hat mit zwei Web-Veranstaltungen experimentiert (siehe unter «Kürzlich»). Doch nun bieten wir wieder Life-Events an: Am 2. Juli könnt ihr euch am Stammtisch wiedersehen, am 8. Juli zu einer Erzählrunde treffen. Die geplanten Herbstveranstaltungen werden ebenfalls stattfinden. Auch werden wir demnächst zu einem gemütlichen Beisammensein einladen – als Ersatz zur GV, die wir in diesem Jahr nur schriftlich durchführen konnten.

Bleibt gesund, haltet nach wie vor Abstand! Trägt die Maske, wo notwendig!

Der queerAltern-Vorstand
Barbara Bosshard, Caroline Bisang, Gioia Hofmann, Willi Leutenegger und Christian Wapp



KÜRZLICH
«Musik für einen Gast»: Daniel Frey im Interview mit Barbara Bosshard.
Barbara Bosshard erzählt
Unsere Präsidentin Barbara Bosshard war am 31. Mai «Gästin» bei «Musik für einen Gast» auf queerUpradio. Hörenswert für alle, die erfahren möchten, was Barbara in ihrem Leben bewegt hat und noch bewegt, und für was sie sich engagiert. Dabei stellt sie eine Auswahl der Musik vor, die sie durch Höhen und Tiefen begleitet hat: u.a. Janis Joplin, Chavela Vargas, Irène Schweizer, Annie Lennox oder Patty Smith.
Die ganze Sendung im queer up radio
Webinar im Corona-Modus: Barbara, Hannes, Udo (oben v.l.), Gioa und Stefanie (unten v.l.).
Das Wir-Gefühl erhalten
Am 25. Mai hätte queerAltern im Kosmos ein Podium zum Thema «Coming-out ohne Ende» stattfinden sollen; dieses konnte nun auf den 30. November verschoben werden (mehr darüber zu einem späteren Zeitpunkt). Als Ersatz boten wir ein Zoom-Webinar an zum Thema: «Wie erhalten wir das Wir-Gefühl in der Community?». queerAltern-Vorstandsmitglied Gioia Hofmann, Psychotherapeut Udo Rauchfleisch sowie Hannes Rudolph, HAZ-Geschäftsführer und psychologischer Berater vom TGNS (Transgender Network Switzerland). Die Technik betreute Stefanie Hetjens, Ex-Präsidentin TGNS. Hörens- und sehenswert. Die Moderation betreute Barbara Bosshard. Die Zuschauer*innen konnten während des Webinars schriftliche Fragen stellen.
queerAltern-Webinar
queerAltern-VERANSTALTUNGEN
Wenn das Wetter gnädig ist, können wir am 2. Juli draussen sitzen: Restaurant Pery.
Stammtisch im Restaurant Pery
Am 4. Juni hat das Stammtisch-Team zu einem Zoom-Meeting eingeladen, an dem acht Personen teilgenommen haben. Der queerAltern-Stammtisch findet ab sofort wieder im Restaurant Pery statt: Zentralstrasse 36 in 8003 Zürich. Das nächste Mal am 2. Juli um 18:30 Uhr, danach wieder jeden ersten Donnerstag im Monat. Wie immer, kann man nach dem Apéro im «Pery» essen, geboten wird gutbürgerliche Küche. Damit die Covid-19 Vorgaben eingehalten werden können, müssen wir euch bitten, euch vorher anzumelden. Denn die Platzzahl ist beschränkt.
Anmeldung für queerAltern-Stammtisch vom 2. Juli
691C35DE-ECF4-5C84-1CCA04B0FE4EE8EA.png
Öffnet die Herzen und stellt Verbindungen her: queerAltern-Mitglied Liliana Schmid moderiert das Erzählcafé.
queerAltern-Erzählcafé
Nach einer Zwangspause freuen wir uns, euch wieder zu der queerAltern-Erählrunde einladen zu können. Wir tauschen uns aus über persönliche Erlebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten Monate oder hören einfach nur zu: queerAltern Mitglied Liliana Schmid, Erzählcafé-Moderatorin, führt die Erzählrunde durch mit fünf bis acht queerAlternden & friends (Unkostenbeitrag Fr.5.–). Wegen der Distanzregelung ist eine Anmeldung erforderlich: Tel. 079 216 60 60 oder lilsmith@bluewin.ch.

Mittwoch, 8. Juli, 15.00– 16:30 Uhr und am
Donnerstag, 6. August, 16.30–18 Uhr (vor dem qeerAltern-Stammtisch)
 
Treffpunkt: Bonlieu Genossenschaft, Raum Karl Marx, Kochstrasse 2, 8004 Zürich
SZENE
«Er stach mit einem Messer zu und schlitze mir den Hals auf»: Geschichte von trans Mensch Pestiwan Abdullah.
Kampagne: «Bekenne Farbe gegen Hass»
Die Zurich Pride findet dieses Jahr bekanntlich nicht statt. Doch der Pride-Verein will das Jahr nicht sang- und klanglos verstreichen lassen und lanciert eine Medienkampagne gegen Hass. In dieser erhalten fünf junge Menschen eine Plattform, um ihre Geschichten zu erzählen. Ebenfalls erschienen ist das Pride-Magazin, das online gelesen werden kann. Es enthält eine Fülle von Informationen und Berichten aus der queeren Community.
Hier gehts zum «Pride-Magazin»
Eine Welt, eine Pride
Die meisten Prides mussten dieses Jahr abgesagt werden. Ersatz für die vielen Absagen bieten nun die Organisationen EPOA (European Pride Organisers Association) und die InterPride. Am 27. Juni feiern sie online den Global Pride – mit künstlerischen Darbietungen und Reden von Aktivist*innen und Prominenten. Ebenfalls am 27. Juni planen Berliner LGBTIQ-Aktivist*innen eine alternative CSD-Demo, als Ersatz für den ebenfalls abgesagten offiziellen Berliner CSD.
Alles über die Global Pride
Hilfe für queere Kultur
Die Pandemiekrise bedroht die queere Kultur massiv, und es besteht die Gefahr, dass vieles, was wir lieben gelernt und als selbstverständlich hingenommen haben, plötzlich nicht mehr besteht. Unzählige Veranstaltungen mussten verschoben werden und fallen 2020 zum Teil ganz aus. Um zu helfen, das Schlimmste zu verhindern, haben obige queeren Organisationen den Fonds Respect gegründet – zur Unterstützung von queeren Kulturschaffenden, queeren Unternehmen, queeren Festivals oder Medien. Helft mit, dass unsere vielfältige Kultur überlebt.
Alle Information über Respect
Erfolgreich unterwegs: queerAltern-Mitglied Salome Zimmermann ist Präsidentin des Komitees Ehe für alle.
Ehe für alle: wie weiter
Wir haben es gelesen: Der Nationalrat hat die Ehe für alle mit 132 gegen 52 Stimmen gutgeheissen – bei 13 Enthaltungen. Nun muss im Herbst auch noch der Ständerat zustimmen. Danach will die EDU (Eidgenössisch Demokratische Union) ein Referendum einreichen, und dementsprechend wird es zu einer Abstimmung kommen. Das Komitee Ehe für alle sammelt bereits Spenden für einen Abstimmungskampf. Auf der Website des Komitees sind immer alle aktuellen Informationen zu finden.
Komitee Ehe für alle
Hessischer Preis für lesbische Sicherheit
Das deutsche Land Hessen vergibt zum ersten Mal einen Preis für lesbische Sichtbarkeit. Zurzeit können Vorschläge für die Nominationen eingereicht werden. Nominiert werden können Lesben (cis, trans*, nicht-binär), lesbische Gruppen oder Initiativen und Organisationen. Die Preisverleihung findet am 14. Oktober in Wiesbaden statt.
Mehr Informationen
Weitere VERANSTALTUNGEN
Regenbogennarben
Die gesellschaftliche Situation von LGBTIQ-Menschen hat sich in vielen Ländern deutlich verbessert. Trotzdem zeigt sich, dass ein Lebens­entwurf jenseits der überlieferten Geschlechter- und sexuellen Ordnung sich nach wie vor alles andere als ungefährlich erweisen kann. queerAltern-Mitglied David Garcia Nuñez zeigt im BiblioTalk die Folgen auf, wenn Menschen sich ständig gegen Diskriminierung wappnen müssen – und wie auf struktureller und interpersoneller Ebene Diskriminierungen von Betroffenen verhindert oder vermindert werden können. Der BiblioTalk findet am 27. Juni nur online statt. Anmeldungen bis 17. Juni.
Alle Informationen
Schmetterlinge flattern: Rudolf Schüpbach.
Männergeschichten in Bern
Im Rahmen des Jahresthemas «Generationen» von HAB Queer Bern und in Zusammenarbeit mit der Gruppe «schwul60plusminus» lädt HAB Queer Bern am 27. August zum Themaabend «Männergeschichten» ein. Teilnehmer*innen lernen an diesem Abend zwei Männer und deren Geschichten kennen. Rudolf Schüpbach, der mit seiner Autobiografie «Schmetterlinge flattern fort... und fort...» im Februar einen der 2. Plätze des Schweizer Autobiographie-Awards gewonnen hat. Sowie Gert Christian Südel, ehemaliges Mitglied von TGNS (Transgender Network Switzerlandder), der 2015 mit 64 Jahren gestorben ist. Henry Hohmann, ein Wegbegleiter von Südel, wird aus dem Leben des trans Pioniers vorlesen.
Alles über den HAB-Themenabend
Lila-Fieber: Stimmungsbild vom letztjährigen Festival.
Queer-Festival Lila
Mit «Liebe Queers und alle dazwischen und ausserhalb» wendet sich die Milchjugend – Falschsexuelle Welten – an die Fans des Lila-Festivals, das dieses Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet. Dieses Jahr vom 11.–13. September in der Roten Fabrik. Geboten werden wiederum Künstler*innen aus aller Welt, Workshops und Performances. Der Vorverkauf hat begonnen. Programmdetails sind noch nicht bekannt.
Mehr
FILME
3213A8B9-BA5B-F134-F6C853AF4222C951.png
Konkurrenten und Liebhaber: Merab (Levan Gelbakhiani, l.) und Irakli (Bachi Valishvili) im Film «And Then We Danced».
Comeback von Uto goes Pink
Nach dreimonatigem Unterbruch zeigt Uto goes Pink wieder queere Filme. Am 24. Juni gibt es die Vorpremiere des Films, der bereits im März hätte gezeigt werden sollen. Im georgisch-schwedischen Spielfilm «And Then We Danced» von Levan Akin geht es um die Liebesgeschichte zweier Tänzer, die sich um einen Platz im Staatsballet der georgischen Hauptstadt Tiflis konkurrieren. Zwar ist Homosexualität in Georgien offiziell legal, doch an der Premiere des Films kam es im Herbst 2019 in Tiflis zu einer Protestwelle von homophoben Nationalisten. Laut Pink Apple erzählt der Film eine der stärksten Filmgeschichten des Jahres.
Von der Küchenhilfe zur Professorin: Ils Kokula hat das Buch «Die Welt gehört uns doch!» über die Schweizer Lesbenbewegung geschrieben.
Lesbische Wölfin
Die heute 76-jährige deutsche Lesbenforscherin und Autorin Ilse Kokula gilt als eine der bedeutendsten Lesbenforscherinnen und LGBTIQ-Aktivistinnen im deutschen Sprachraum; sie war in Berlin Professorin und Senatsbeauftragte im Referat für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes (2007). Die Schweizer Lesbenforscherin Madeleine Marti hat über Kokula einen hochinteressanten 30-minütigen Dokumentarfilm gedreht, der jetzt auf Vimeo kostenlos angesehen werden kann: «Ilse ist eine unkonventionelle Frau, die sich gerne mit Biederkeit tarnt. Oder anders gesagt: Ilse ist eine lesbische Wölfin, die ordentlich gekleidet auftritt, doch ihre Meinung klar formuliert.»
Hier gehts zu Vimeo
TV-Premiere von «La Belle Saison»: Carole (Décile de France, l.) und Delphine (Izïa Higelin).
Dritte Runde von «rbb queer»
Am 18. Juni startet auf rbb, dem Fernsehen des Rundfunks Berlin-Brandenburg, die dritte Runde der Reihe «rbb Queer». Jeweils donnerstags um 23.35 Uhr zeigt der Kanal acht Spielfilme, unter anderem preisgekrönte Werke wie «120 BPM», «Beach Rats» oder «La Belle Saison – eine Sommerliebe».
Alle Filme im Überblick
Kleine Freuden im sowjetischen Militär: «100 Tage, Genosse Soldat».
Salzgebers Best
Der Salzgeber-Club offeriert laufend neue queere Filme oder Reprisen von Filmklassikern als Video on Demand (ca. 6 Fr. pro Film). Zurzeit etwa die restaurierte Fassung des 30-jährigen russischen Filmklassikers «100 Tage, Genosse Soldat» von Hussein Erkenovs über fünf Kameraden in der sowjetischen Armee und wie sie sich unter widrigsten Umständen ein bisschen Glück ertrotzen. Oder der US-amerikanische Dokumentarfilm «Bones of Contention», in dem Regisseurin Andrea Weiss sich in Spanien den Spuren der Leichen der Opfer der Franco-Diktatur nachgeht, darunter zahlreiche Lesben und Schwule sowie der schwule Dichter Federico García Lorca.
Alle Angebote im Salzgeber-Club
BÜCHER
Unterstützte viele «verbotene» Künstler*innen: Anti-Nazi Emil Oprecht.
Zürcher unterwandert Hitler
Emil Oprecht (1895–1952) war Präsident der Schauspielhaus AG, Inhaber eines Buchladens sowie Gründer und Leiter des Europa-Verlags in Zürich. In diesem veröffentlichte er während des Dritten Reiches zahlreiche in Deutschland verfemte Autor*innen, im Schauspielhaus bot er Arbeit für geflüchtete deutsche Theaterschaffende. In der Biografie «Emil Oprecht: Verleger der Exilautoren» zeichnet Christoph Emanuel Dejung das Leben dieses bedeutenden Zürchers nach. Oprecht war schwul und mit einer Lesbe verheiratet.
Rezension im «Tagesspiegel»
AUSSTELLUNGEN
Als queer noch ein Schimpfwort war: Werk von Gilbert & George aus dem Jahr 1977.
Gilbert & George
Sie gehören zu den renommiertesten zeitgenössischen Künstlern der Welt: das homosexuelle Paar Gilbert & George aus London. Seit über 50 Jahren beschäftigen sie sich mit Themen wie Sex, Politik, Religion, Kriminalität – und zeigen den Finger auf wunde Stellen und Bigotterien. Ihre grossformatigen Werke sind eine Wucht und lassen niemanden kalt. Die Retrospektive «The Great Exhibition» (1971–2016) in der Kunsthalle Zürich und Luma Westbau wurde kurz vor dem Lockdown eröffnet und wird nun verlängert bis zum 12. Juli.
Kunsthalle Zürich
SOUNDS
Geheimnisvoll hinter Fransen: Orville Peck tritt nur mit Maske auf und gibt seine wahre Identität nicht bekannt.
Rarität: Schwule Country-Sänger
Wir kennen lesbische Sängerinnen, die Country singen: k.d. lang, Brandi Carlile, Chely Wright oder Mary Gauthier (Geheimtipp!). Schwule Country-Sänger hingegen wagen sich in der erzkonservativen Country-Szene kaum zu outen. Zwei schwule Country-Sänger mischen nun aber diese Szene gehörig auf und spielen mit Western-Klischees: der Kanadier Orville Peck, der nur mit Maske auftritt, und Country-Rapper Lil Nas X, der nicht nur schwul, sondern auch Afroamerikaner ist. Beide bringen frischen Wind in die Szene, haben Chart-Erfolge erzielt und Preise eingeheimst – und geben sich als laszive Glamour-Cowboys.
Orville Peck in Action
GESCHICHTE
Zwischen gestern und heute: Queer Oral History der Schweiz
Vor einem Jahr anlässlich der Zurich Pride aufgeschaltet: 1999 hat Radio- und TV-Journalist Ernst Buchmüller mit schwulen und lesbischen Menschen über die LGBTIQ-Community gesprochen und sie 2019 – 20 Jahre danach – wieder zum Gespräch getroffen (u.a. auch das neue queerAltern-Vorstandsmitglied Gioia Hofmann). Die Interviews von damals und heute hat queerAltern-Mitglied Buchmüller für seine Podcast-Website neu zusammengestellt, ergänzt durch Statements des Podiumsgesprächs, das er für queerAltern im Rahmen der Pride-Wochen 2019 im «Kosmos» geleitet hat. Anhören oder Wiederhören lohnt sich.
Zu den Podcasts von Ernst Buchmüller
Werkstatt von Bernhard's Teatro: Bernhard Vogelsanger beim Einrichten seiner Mini-Bühne.
Hut ab vor Bernhard Vogelsanger
Im Januar 2019 organisierte queerAltern eine Führung durch die Ausstellung «Papagena und andere schräge Vögel» im Musée Visionnaire. Im Mittelpunkt der Ausstellung stand das Werk von Bernhard Vogelsanger (1920–1995), der während rund 50 Jahren bei sich zu Hause in Zürich-Schwamendingen ein Opernhaus im Puppentheaterformat betrieb. Das Portal Schwulengeschichte.ch hat nun anlässlich seines 100. Geburtstags ein umfangreiches Porträt von Vogelsanger aufgeschaltet, unter Mithilfe von queerAltern-Vorstandsmitglied Christian Wapp. Im Porträt integriert ist eine Titelstory des Tages-Anzeiger-Magazins aus dem Jahr 1988, verfasst von Nikolaus Wyss.
Das Porträt (Navigieren: siehe Menü-Icon oder rechte Spalte unten)
STUDIEN
Erfolgreiche Maturaarbeit: Philip Dällenbach.
Maturaarbeit: Akzeptanz von Homosexuellen
«Akzeptanz und Vorurteile verschiedener Generationen gegenüber homosexuellen Menschen»: Dies der Titel der Muturaarbeit von Philip Dällenbach aus Füllinsdorf BL, die er im Gymnasium Liestal abgab und auch bei der Stiftung Schweizer Jugend forscht einreichte. Seine Arbeit beruht auf einer Online-Befragung und Interviews mit Homosexuellen und erhielt von der Stiftung das Prädikat «gut». Fazit: «Es konnte nicht festgestellt werden, dass sich die Akzeptanz gegenüber Homosexuellen in den verschiedenen Generationen unterscheidet.»
Alle Informationen
MEDIEN
Das Leben danach
Life Coach Jessica McGregor Johnson arbeitet in Südspanien als Life Coach. Die Britin und Frau von queerAltern-Ex-Präsidentin Beatrice Buchser diskutiert in einem umfangreichen Artikel im britischen Magazin «Salon Privé», wie wir mit dem Lockdown umgehen und uns auf die Zeit danach einstellen können. 
Jessicas Ratschläge
Queer aufwachsen heute
«Bento – Das junge Magazin vom Spiegel» hat recherchiert, wie junge queere Menschen damit umgehen, wenn sie herausfinden, dass sie nicht heterosexuell sind. Haben sie es heute leichter als die queeren Generationen vor ihnen? Der Artikel «Erste Küsse, erste Liebe: Wie es sich anfühlt, queer aufzuwachsen» versucht eine Antwort zu finden.
Zum Artikel
Invasion der Homo-Heiler
Die Schweiz ist in einigen Bereichen liberaler als andere Länder – mit Vor- und Nachteilen. Kein Vorteil, sondern ein Schandfleck ist, dass hierzulande Konversionstherapien immer noch erlaubt sind, während sich in Deutschland ein Teilverbot abzeichnet. Deshalb hat nun der deutsche «Homo-Heiler» Markus Hoffmann vorsorglich seine «Bruderschaft des Weges» in Zürich registrieren lassen. Unter verschiedenen Namen und Organisationen bietet der Verein seit 1994 in Deutschland Therapien an, die Homosexuelle und trans Menschen auf den «richtigen» – sprich: gottgefälligen – Weg zu führen sollen.
Mehr auf queer.de
Was ihnen Prides bedeuten: Kevin Kühnert, Jo Weil und Dunja Hayali, Orville Beck (v.l.).
«Mein Pride-Moment»
Das Männermodemagazin «GQ Deutschland» scheint in letzter Zeit herausgefunden zu haben, dass es von vielen schwulen Männern gelesen wird, und bringt nun beinahe in jeder Ausgabe queere Themen – in der aktuellen einen mehrseitigen Beitrag über die Bedeutung von Prides. Darin erzählen queere Promis ihre Pride-Geschichten, etwa Kevin Kühnert, Dunja Hayali, Maren Kroymann.
Hier geht’s zu mehreren LGBTIQ-Beiträgen
Lesbische Pionierin
 
Heute kennt sie wahrscheinlich kaum jemand mehr: Dorothy Todd. Vor fast 100 Jahren wurde sie Chefredaktorin der britischen «Vogue». In dieser Funktion veröffentlichte die Lesbe zahlreichen lesbische und schwule Autor*innen und Fotograf*innen.
Die Geschichte von Dorothy Todd
SCHLUSSPUNKT
2D69C93F-062F-2622-C9D9B34FEED01360.png
«Es ist wichtig, dass wir unsere Geschichte kennen - die Geschichte darüber, wie schlecht wir behandelt wurden und wie hart wir kämpfen mussten, um zu bekommen, was wir verdienen: Gleichheit.»
Larry Kramer, Autor, Aids-Aktivist, Gründer von «Act Up», ist am 27. Mai 84-jährig gestorben. Im Januar 2020 ist der zweite Band seines Geschichtsbuchs erschienen: «The American People Volume 2: The Brutality of Fact – A Novel».
Nachruf im «magazin.hiv»
Verein queerAltern
c/o Caroline Bisang
Wasserschöpfi 15
8055 Zürich
info@queeraltern.ch
Folgen Sie uns
facebook twitter linkedin
hhjhkhkhkh Ich möchte meine Daten ändern oder mich vom Newsletter austragen: hier klicken