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Newsletter August 2020
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Wo ab 2025 ältere queere Menschen wohnen: Espenhof in Zürich-Albisrieden (Architektur: Arge Bollhalder Eberle + Theres Hollenstein).
Liebe queerAlternde
Ihr habt es aus den Medien erfahren und Näheres an unserer Info-Veranstaltung vom 10. Juli im Volkshaus: Die Stadt Zürich stellt queeren Menschen ab 2025 einen Lebensort zur Verfügung – mit 20 Wohnungen und drei Pflegewohngruppen für 24 Menschen. Das bedeutet für queerAltern den lang ersehnten Durchbruch! Wir sind ausserordentlich glücklich, als Verein an diesem Projekt auf Augenhöhe mit SAW (Stiftung für Alterswohnungen) und PZZ (Pflegezentren der Stadt Zürich) zusammenzuarbeiten. Das Projekt heisst «Espenhof – Wir leben Vielfalt!»

Zurzeit werden noch verschiedene Detailfragen geklärt. Im September stellen wir über den Espenhof ein Facts-Sheet zusammen, gehen auf immer wieder gestellte Fragen ein und möchten über eine kurze Umfrage von euch wissen, wie es für queerAltern neben dem Espenhof bezüglich Wohnen weitergehen soll. Ob wir den Fokus auf weitere Projekte richten sollen – auch für jene, die nicht in Zürich wohnen.

Safe the date: Am 10. Oktober möchten wir euch zu einer Espenhof-Quartierbegehung einladen.

Wir wünschen euch noch viele schöne Sommertage! Und bleibt gesund!

Der queerAltern-Vorstand
Barbara Bosshard, Caroline Bisang, Christian Wapp, Gioia Hofmann, Willi Leutenegger

KÜRZLICH
Kein Ghetto: Das pinke Haus wird 2025 ein querer Lebensort.
Espenhof – Wir leben Vielfalt!: Medienkonferenz vom 7. Juli
Vor 70 Jahren war der Espenhof ein Pionierprojekt – als erste Siedlung der Stiftung für Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW). 75 Jahre danach schreibt der Espenhof wieder Geschichte: Dann werden zum ersten Mal in der Schweiz ältere queere Menschen in ein gemeinsames Haus ziehen. Zur Verfügung werden 20–25 Wohnung sowie Pflegewohngruppen für 24 Menschen stehen. queerAltern wird das Projekt in allen Phasen begleiten – auf Augenhöhe und vertraglich abgesichert mit SAW und Pflegezentren der Stadt Zürich (PZZ). Die drei Partner*innen orientierten darüber an einer Medienkonferenz am 7. Juli im Stadthaus. Das Medienecho war gewaltig. Die Medienmitteilung sowie ein Video über das neue Alterskonzept von Zürich findet ihr hier.
Medienecho: Espenhof-Medienkonferenz
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Pioniertat: Caspar Hoesch (l.) erläutert die Baupläne des Espenhofs (Foto: Sandra Meier).
Espenhof – Wir leben Vielfalt!: Info-Veranstaltung vom 10. Juli
Gegen 100 queerAlternde kamen am 10. Juli ins Volkshaus, um mehr über den Lebensort Espenhof zu erfahren. queerAltern-Präsidentin Barbara Bosshard führte durch den Informationsteil mit den Teilnehmenden Andreas Hauri, Stadtrat von Zürich und Vorsteher des Departements Gesundheit und Umwelt (GUD), Andrea Martin-Fischer, Direktorin Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW), Renate Monego, Direktorin Pflegezentren der Stadt Zürich (PZZ), sowie Caspar Hoesch, Bereichsleiter Bau & Entwicklung der SAW. Dieter Achtnich von der queerAltern-Arbeitsgruppe Immobiliensuche und Architektur erläuterte die holprige Geschichte der Immobiliensuche von queerAltern und wie wir mit unseren Anliegen an die Stadt Zürich gelangten. Zum Abschluss gabs einen Apéro mit Trank und coronaregelkonform eingepackten Sandwiches statt einem Buffet. Die Bilder dazu.
Videoaufzeichnung: Espenhof-Informationen vom 10. Juli (entsprechende Kachel anklicken)
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WhatsApp-Gruppe Action im Kunsthaus
Rund 10 queerAlternde haben sich am 4. August zusammengefunden, um im Kunsthaus Zürich die Ausstellung «Schall und Rauch – Die wilden Zwanziger» zu besuchen: eine Reise 100 Jahre zurück. Eine Reise in die Gegenwart der Klewenalp machte kürzlich eine andere Gruppe. Sie allen sind einem Aufruf auf der WhatsApp-Gruppe Action gefolgt. Wenn du auch mal mit ein paar queerAlternden spontan zu einem Ausflug, einer Wanderung, einem Kinobesuch mitkommen möchtest, dann melde dich bei queerAltern-Mitglied Theo Keller zur WhatsApp-Gruppe Action an. Vielleicht suchst du ja auch mal ein Gspänli für etwas, das du nicht allein unternehmen möchtest.

So gehst du vor: WhatsApp-App auf deinem Handy installieren, dann Theo über WhatsApp eine Nachricht schicken: +41 79 210 76 38. Er wird dich dann in die Gruppe aufnehmen.
DEMNÄCHST
Sängerin, Kabarettistin, Satirikerin, Musikerin: Olga Tucek.
Olga Tucek singt liederliche Lieder
Olga Tuceks Auftritte bedeuten Ohrenschmaus. Hirngymnastik. Herzmassage. Und noch viel mehr. Ihre politisch würzigen Texte begleitet sie mit ebenso scharfen Akkordeontönen. Die Sängerin-Musikerin, die seit 22 Jahren auf der Bühne tobt und provoziert, rüttelt auf und lässt schwelgen. Ihr Soloprogramm ist immer eine Überraschung, versehen mit einer grossen Prise Aktualität. Wer Olga Tucek erleben möchte, kommt am 26. September ins Kulturhaus Helferei. queerAltern hat den Auftritt zusammen mit WyberNet organisiert. Der Vorverkauf startet einen Monat vorher.
Mehr über Olga Tucek
Seit den frühen achtziger Jahren aktiv: Mit seinen Comics hat Ralf König viel zur Entspannung zwischen Heteros und Homos beigetragen.
«40 Jahre Nasenmalerei» mit Ralf König
Spätestens seit seinem Comic-Buch «Herbst in der Hose» vor zwei Jahren wissen wir: Auch Ralf König ist in die Jahre gekommen. Wir gratulieren ihm zu seinem Sechzigsten am 8. August. Vor vierzig Jahren veröffentlichte er seinen ersten Schwulcomix. Und am 20. Oktober 2020 feiern wir mit ihm diese Jubiläen an seinem dritten Auftritt für queerAltern in Zürich. Er gibt einen – vielleicht auch nostalgischen – Rückblick auf «40 Jahre Nasenmalerei». In Berlin war für diesen Juni eine grosse Jubiläumsausstellung geplant, sie wurde auf nächstes Jahr verschoben. In einem aufschlussreichen Interview mit «Jungewelt.de» erzählt König über sein Leben von gestern und heute.

Seit Beginn der Corona-Pandemie postet König auf Facebook jeden Tag neue Episoden über seine Knollennasenfiguren Konrad und Paul. Dafür wurde er Anfang Juli von der Aidshilfe Köln und dem Gesundheitszentrum Checkpoint mit «Der Broschüre» ausgezeichnet – mit einem «funkelnden Dankeschön der Community». Einen Tag vor Königs Geburtstag erschien sein jüngstes Werk «Roy & Al machen Männchen», eine Fortsetzung des Comics «Roy & Al» (2004) über die Abenteuer zweier Köter.

Ralf König am 20. Oktober im Kosmos-Forum: Der Vorverkauf startet am 20. September.
Mehr über «40 Jahre Nasenmalerei» in Zürich
NEU
Wir sind queerAltern!: queerAltern-Webseite mit neuem Look und mehr Inhalten.
queerAltern hat eine neue Webseite
Rechtzeitig zur Bekanntmachung des Espenhofs haben wir auch unsere Webseite neu aufgesetzt und mit neuen Kapiteln neu strukturiert. queerAltern-Mitglied Beatrice Buchser als Grafikerin hat den «Look» der bisherigen Webseite weiterentwickelt. Auf «Home» findet ihr immer die nächsten Events, durch anklicken kommt man zu mehr Informationen. Es sind noch nicht alle Kapitel komplett, wir werden die Webseite nach und nach ergänzen und aktuell halten. Neu ist auch die Fotogalerie als Unterkapitel von Events. Diese wird von unserer Fotografin Sandra Meier bewirtschaftet und laufend, auch rückwirkend, ergänzt. Schaut einfach mal rein und lasst euch überraschen. Neben Beatrice und Sandra haben am Relounge mitgewirkt: Barbara Bosshard, Caroline Bisang und Christian Wapp (Redaktion). Und unser genialer Programmierer Christof Rimensberger.
Zur neuen queerAltern-Webseite
TREFFPUNKTE
Idyllischer Begegnungsort oberhalb des Zugersees: Seminarhotel Lasalle-Haus.
Das andere Wochenende für schwule und bi Männer
Die beliebte BSM-Tagung (Begegnung schwuler Männer) konnte dieses Jahre nicht durchgeführt werden, die 34. Ausgabe wird nun am 6. und 7. Februar 2021 im Lasalle-Haus in Bad Schönbrunn oberhalb von Zug nachgeholt. Es werden wiederum zahlreiche Workshops angeboten, welche die Teilnehmer frei wählen können. Das Programm steht zurzeit noch nicht fest.
Hier kannst du schwulen Männern begegnen
Comeback des Swiss Diversity Awards
Nach zwei Jahren Unterbruch werden die Swiss Diversity Awards am 5. September wieder vergeben. Die Verleihung wird im Berner Kursaal ausgetragen. Nominiert sind unter anderem die Zurich Pride Pride Festival, LOS (Lesbenorganisation Schweiz) und TGNS (Transgender Network Switzerland).
Alle Informationen, Nominationen, Tickets
«Keep the pride inside of here!»: Melissa Etheridge in Aktion.
Sommernacht mit Melissa
Der frauenliebende Rockstar Melissa Etheridge mit der wunderbar dunklen Raspelstimme gastiert wieder einmal in der Schweiz, und zwar am 14. Juli 2021 in Pratteln BL (verschobenes Konzert vom 25.6.2020). Die 59-Jährige machte sich nicht nur als Singer-Songwriterin einen Namen, sondern auch als Frauenrechtlerin und LGBTIQ-Aktivistin. Etheridge ist Oscar- und zweifache Grammy-Preisträgerin.
Zu den Details des Konzerts
VIDEOS UND PODCASTS
Was ist normal, was stinknormal?: abendfüllendes Thema von Daniel Frey.
Neuer Podcast: «Der queere Alltag»
Der Berner «Queer*-Aktivist» Daniel Frey hat am 17. Juli seinen Podcast «Der queere Alltag» lanciert. Frey ist Mitarbeiter von QueerUp-Radio und betreibt den Stinknormal-Blog. Im Mittelpunkt der Podcasts sollen Menschen stehen «wie du und ich». Erster Gast ist Max Krieg zum Thema «Queer im Alter». Als Vorstandsmitglied von Pink Cross leitet er die Fachgruppe Alter, an der queerAltern und andere LGBTIQ-Verbände beteiligt sind. Max ist auch im Stinknormalblog als Gastkolumnist aktiv und schreibt darüber, wie sich LGBTIQ-Menschen in den Diskussionen rund um Rassismus verhalten.
Hier gehts zum «queeren Alltag»
Vertrauenskrise: Udo Rauchfleisch und Christian Budnik diskutieren
«Vor Ausbruch der Corona-Pandemie war oft die Rede von der Vertrauenskrise in Politik und Gesellschaft. Während der Corona-Krise war jedoch das Vertrauen in die Regierungen in vielen Demokratien gross. Wie lässt sich das erklären?» Darüber diskutierten queerAltern-Mitglied Udo Rauchfleisch, Fachpsychologe und Psychoanalytiker, und der Philosoph Christian Budnik in einer Kontext-Sendung auf Radio SRF 2 vom 7. Juli.
Zum «Kontext»-Beitrag (Hören und lesen)
Jeden Sonntag neu: die Podcasts von Vincenzo Paolino.
Dr. Age über die sieben Domänen des Wohlbefindens
Als Dr. Age beantwortet Vincenzo Paolino jeden Sonntag «die brennendsten Fragen rund um das Leben im Alter». Die Podcasts auf Radio 1 dauern jeweils zwischen drei und fünf Minuten. In seinen beiden letzten Sendungen erläutert der ehemalige queerAltern-Präsident, welche sieben Domänen des Wohlbefindens es im Alter braucht. Als Mitgründer und Mitinhaber von Spectren/Almacasa ist er Experte fürs Alter.
Zu Dr. Age
Über «Seniors LGBT» diskutierten u.a. Dieter Achtnich, Sabine Estier Thévenoz, Stéphane Sauvé, James Wampfler und Corine Wild.
Recht auf Sichtbarkeit von queeren Senior*innen
«Seniors LGBT: de l’invisibilité au droit d’être soi à tout âge»: Zu dieser Podiumsdiskussion hatte die Fédération Genevoise des Associations LGBT am 14. Februar 2020 nach Genf eingeladen; sie kann nun über eine Videoaufzeichnung verfolgt werden. Dieter Achtnich vertrat dabei queerAltern. Aus der Deutschschweiz u.a. ebenso dabei: Max Krieg (Pink Cross) und Urs Sager (InterAction Suisse / HAB). An der Konferenz nahmen rund 150 Personen teil.
Videoaufzeichnung: Genfer Podiumsgesprächs
«Regenbogennarben – Stigma, Trauma & Resilienz bei LGBT-Personen»
Diskriminierung von LGBT+-Menschen: Ist das heute überhaupt noch ein Problem? Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich stellte diese Frage queerAltern-Mitglied David Garcia Nuñez und lud ihn dazu am 23. Juni zum ersten online durchgeführten BiblioTalk ein. David ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Leiter des Schwerpunkts Geschlechtervarianz am Universitätsspital Basel sowie AL-Gemeinderat von Zürich. Nun kann das spannende Referat von David über eine Videoaufzeichnung verfolgt werden. Mit hohem Lerneffekt.
Videoaufzeichnung: «Regenbogennarben»
Weg zum wahren Selbst: James (l.) fühlt sich als Mann, Schriftsteller*in Lou als nonbinär.
Transidentität und Medizin
Immer mehr Menschen wollen sich nicht mehr für ein Geschlecht entscheiden. Wie die Medizin lernt, damit umzugehen, erläutert queerAltern-Mitglied David Garcia Nuñez, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Leiter des Schwerpunkts Geschlechtervarianz am Universitätsspital Basel. Die Behandlungen sind heute sehr vielfältig und werden individuell angepasst – ganz im Gegensatz zu früher. In der SRF-Radiosendung von Katharina Bochsler kommen auch trans und nonbinäre Menschen zu Wort.
Podcast «Auf Umwegen zum eigenen Geschlecht»
TRAINING FÜR KÖRPER UND GEIST
Karin Grundböck in ihrem Element: Auch Männer sind herzlich willkommen!
Everdance-Probelektion für queerAlternde
queerAltern-Mitglied Karin Grundböck ist ausgebildete Everdance-Lehrerin und bietet neu jeden Donnerstagabend ihre Kurse an. Everdance wurde entwickelt für Menschen ab 60, die Freude haben, sich in einer kleinen Gruppe mit Musik zu bewegen – nach einfachen Schritten, die Karin vortanzt. Dabei werden Koordination, das Gleichgewicht und das Gedächtnis trainiert. Mit Karin zu tanzen, macht grossen Spass; sie versteht es wie kaum jemand, gute Laune zu verströmen. Die Teilnehmenden tanzen für sich allein, die coronabedingten Regeln werden eingehalten. Die Kurse finden im Quartierzentrum Schütze beim Escher-Wyss-Platz statt.
 
Karin bietet queerAlternden am 17. September eine Gratis-Probelektion an. Das Anmeldeformular findest du auf Karins Webseite.
Alles über Karins Everdance
Online-Achtsamkeitsabende für Männer und Wochenendkurse auch für Frauen
queerAltern-Mitglied Romeo Todaro bietet neu Achtsamkeitsabende für Männer auch online an, und zwar ab 11. September jeden zweiten Freitag des Monats – und wie gewohnt jeden ersten Freitag des Monats in seinem Kursraum. Das nächste Mal am 4. September. Männer und Frauen, die sich vertieft mit Achtsamkeit beschäftigen möchten, können bei ihm einen Kurs an acht Wochenenden besuchen – ab 3. September.
Alle Informationen über Achtsamkeit
BEFRAGUNG
Vielfalt frauenliebender Lebensweisen
Sabrina Gerhartl von der Universität Lausanne möchte frauenliebende Lebensweisen in der Schweiz ein bisschen sicht- und greifbarer machen und plant, demnächst darüber eine Webseite zu erstellen. Deshalb sucht sie zur Vorbereitung frauenliebende Frauen aus allen Sprachregionen und aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen der Schweiz, die bereit sind, an einer Umfrage teilzunehmen – und allenfalls auch, einen kleinen Ausschnitt ihrer Lebensgeschichte zu teilen. Das Ausfüllen der Umfrage dauert etwa fünf Minuten.
Zur Umfrage
STREAMING
Vermitteln Wissen, über ihre Geschichte: Trans Menschen im Dokfilm «Disclosure».
Disclosure: trans Menschen in Film und Fernsehen
Crossdressing dient im Kino und Fernsehen meist zur Belustigung des Publikums. Trans Menschen hingegen kommen seltener vor, und wenn, dann meist als Prostituierte, Mörder*innen oder Mordopfer. Immerhin gibt es inzwischen einige Filme, die sich ernsthaft und wohlwollend mit trans Themen auseinandersetzen. Und auch beliebte Serien wie «Pose». Der Netflix-Dokumentarfilm «Disclosure» führt etwas hektisch durch die Film- und TV-Geschichte der USA – mit einer Bilderflut an Ausschnitten – und lässt sich diese von prominenten trans Menschen aus dem Showbusiness kommentieren. Insgesamt jedoch ein hochinteressanter Einblick in eine Welt, die den meisten Menschen fremd ist. Ausführlicher Bericht auf queer.de.
Zum Trailer von «Disclosure»
Sooner:Wer sucht, findet viele unbekannte Filme.
Neue Streaming-Plattform zeigt queere Filme und Serien
Die Anfang August gestartete Streaming-Plattform Sooner will Filme und Serien jenseits des Mainstreams anbieten und hat auch zahlreiche queere Werke im Programm. Wer unter Stichworten wie «queer», «LGBT», «trans», «lesbisch» oder «schwul» sucht, findet viel Unbekanntes und stösst auf zahlreiche spannende Trouvaillen, die bisher kaum gestreamt werden konnten. Darunter etwa mehrere Raritäten von Rosa von Praunheim. Sooner wurde für die deutschsprachigen Länder konzipiert, kann 14 Tage lang gratis abonniert werden und kostet danach 7.95 Euro pro Monat. Reingucken lohnt sich.
Rein ins Streaming-Glück von Sooner
LESESTOFF
Macht die schwule Szene krank? Gemäss einer neuer US-Studie gibt es neue Erkenntnisse.
Ungesunde Obsession auf Status und Aussehen
Das ist bekannt: Queere Menschen bilden eine der höchsten Risikogruppen für Depressionen, Angststörungen und Drogenmissbrauch (siehe auch unter «Videos und Podcast» den Beitrag von David Garcia Nuñez im BiblioTalk). Die meisten Studien konzentrierten sich bislang auf Stigma-bezogene Stressfaktoren wie Ablehnung durch Familie, Religion oder gemobbt werden. Gemäss einer neuen US-Studie über schwule und bisexuelle Männer verursacht Stress innerhalb der schwulen und bi Community sogar häufiger Depressionen – aufgrund von Status- und Konkurrenzdenken, Fixierung auf den perfekten Körper und Sex sowie Ausgrenzung aufgrund von Rasse, Aussehen oder Alter.
Zum englischsprachigen Artikel auf them.us
Wohnen unterm Regenbogen in München
Nun hat auch München ein Projekt für ein Regenbogenhaus für ältere queere Menschen. Der städtische Heimträger Münchenstift und die Münchner Aids-Hilfe mit Unterstützung des Sozialreferats bieten ab 2023 acht Ein- und zwanzig Zweizimmerwohnungen an.
Zum Bericht in der «Süddeutschen Zeitung»
Lifestyle-Magazin mit Tiefgang
Wers noch nicht bemerkt hat: «Die Mannschaft» hat ihre Themen im zehnten Jahr ihres Bestehens von schwul auf queer ausgeweitet. Das einzige queere Lifestyle-Magazin der Schweiz erscheint neu nur noch viermal pro Jahr. Die erste Ausgabe erschien im Juni in einer leicht geändert Aufmachung: wie bisher mit einer gepflegten, grosszügig gestalteten Grafik, hervorragenden Fotos und interessanten, kritischen und fundiert recherchierten Artikeln sowie Interviews mit Tiefgang. Ein Abo lohnt sich. Auf Aktuelles geht die «Mannschaft» auf ihrem Online-Portal ein, worauf sich auch zahlreiche Artikel finden, die im Printmagazin erschienen sind.
Zur Welt von «Mannschaft»
Gut zu wissen
Coming-out mit 90: Ein Grossvater aus Denver hat seine Homosexualität verheimlicht, bis er 90 Jahre alt wurde. Pinknews.

«Queer im Alter – wie die Pflege diverser wird»: Thema im aktuellen AWO-Journal – Das Magazin für mehr Lebensfreude im Alter.

«Wer hat Angst vor 480 Identitäten?»: Claudia Mäder in der NZZ über die sortierte Gesellschaft und die Sorge darüber.
«Unter dem Deckmantel von Echtheit und Gewalt bietet das Boxen vielem Raum, was Männern fehlt: Zärtlichkeit und Berührung und Verwundbarkeit.»: Thomas Pace McBee.
trans Mann als Boxer im Madison Square Garden
Sie wollte schon immer ein richtiger Kerl sein, und als ihr offiziell bescheinigt wurde, dass sie nun einer war, fühlte er sich in der Männerwelt erst einmal ziemlich fremd, fiel oft in weibliche Verhaltensweisen zurück. Um dies zu ändern, nahm er für einen Benefiz-Boxkampf im New Yorker Madison Square Garden ein hartes Training auf, um die Männer besser kennenzulernen. Und kam zum Schluss: «Ich wollte kein richtiger Mann werden, ich kämpfte für etwas Besseres»: Der Journalist Thomas Page McBee erzählt in seinem autobiografischen Buch «Amateur – Mein neues Leben als Mann», wie er zum Boxen kam und was er dabei erlebte. Ein aufschlussreicher Einblick in Geschlechterverhältnisse und deren ungeschriebene Gesetze. Zur Rezension auf queer.de.
Zum Aufbau-Verlag
SCHLUSSWORT
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«Beim Geschlecht ist es so wie mit Fussball, alle wissen darüber Bescheid.»
David Garcia Nuñez in der SRF-Sendung «Auf Umwegen zum richtigen Geschlecht»
Verein queerAltern
c/o Caroline Bisang
Wasserschöpfi 15
8055 Zürich
info@queeraltern.ch
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