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Newsletter Oktober 2021
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Jubeltag: Am 26. September feierten queerAlternde mit Network und WyberNet das Ja für die Ehe für alle in der Zürcher Cranberry-Bar.
Liebe queerAlternde
Wir haben uns lange überlegt, ob wir dieses Jahr ein Endjahres-Dinners durchführen sollen. Doch lange gab es dazu keine Planungssicherheit, was sich inzwischen mit der Einführung der 3-G-Regel in der Gastronomie geändert hat. Da wir mit dem Showcase von Komiker Michael Elsener und einer Advents-Tavolata bereits zwei Dezember-Events anbieten können, beschlossen wir, im Januar ein Neujahrs-Dinner zu veranstalten. Nach einem zweijährigen Unterbruch unserer traditionellen Jahresend-Dinners würden wir uns freuen, wenn wir mit euch im Januar aufs neue Jahr anstossen könnten. Die Details mit Link auf unsere Webseite siehe weiter unten.
 
Auch wenn dies vielleicht nicht allen gefällt: Wir sind froh, können wir dank des Zertifikats wieder einigermassen sichere Veranstaltungen planen.
 
Herzliche Grüsse
Der queerAltern-Vorstand mit Barbara Bosshard, Willi Leutenegger, Caroline Bisang, Patrik Attenhofer, Gioia Hofmann und Christian Wapp

NEUE QUEERALTERN-EVENTS
17.11.2021/16h00: Zusätzliches Datum für Begehung der Kunsthaus-Erweiterung
Die Begehung vom 10. November ist ausgebucht! Was wären Monet, Manet, Gaugin, wenn sie nicht ins richtige Licht gesetzt werden? Nur eine attraktive Präsentation versetzt ihnen den Glanz, der ihnen zusteht. Dafür ist im neuen Kunsthaus-Erweiterungsbau queerAltern-Mitglied Lena Omlin mitverantwortlich. Anfangs Oktober war Eröffnung. Und Lena macht es für uns möglich, dass wir die Kunst in diesem Prestige-Neubau einmal unter einem anderen Blickwinkel betrachten dürfen.
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Kennt sich in den Gehirnwinden der Menschen aus: Marianne Regard (Foto: Linda Pollari).
20.11.2021/16h00: queerSalon mit Neuropsychologin Marianne Regard
queerSalon – queere Menschen lassen in ihr Leben blicken: Am 20. November spricht queerAltern-Präsidentin Barbara Bosshard mit queerAltern-Mitglied Marianne Regard (75). Sie kennt das Hirn in und auswendig. Als Neuropsychologin – Beruf und zugleich Leidenschaft – erforschte sie den Zusammenhang zwischen Nervensystem und menschlichen Verhaltensweisen, wie Wahrnehmen, Lesen, Gefühle, Verhaltenskontrolle u.v.m. Schon vor mehr als 20 Jahren, zeigte sie anhand ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit, dass nicht nur das biologische Geschlecht, sondern auch geschlechtsspezfische Identitäten sehr vielschichtig sind.

Der queerSalon findet in der Kulturbar Gleis über den Winter jeweils an einem Samstagnachmittag um 16 Uhr statt. Keine Anmeldung notwendig. Kosten: Konsumation von Getränken.
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Vorverkauf hat begonnen: Comedian Michael Elsener.
5.11./17h00: Michael Elsener tritt exklusiv für queerAlternde auf
Vor kurzem machte er über die Schweizer Grenzen hinaus Furore mit seinem Video «Kein Outing» und kürzlich hielt er an der diesjährigen Zurich-Pride eine Rede: Micheal Elsener. Der Zuger Komiker tourt zurzeit durch die Schweiz mit seinem Programm «Fake Me Happy». Uns ist es gelungen, ihn für eine exklusive Showcase-Vorstellung für queerAlternde und Freund:innen zu gewinnen: am Sonntag, 5. Dezember um 17 Uhr im ComedyHaus. Er wird uns dabei mit einem 45-minütigen Comedy-Showcase überraschen. Und wenn dies die Coronamassnahmen erlauben, gönnen wir uns nach seinem Auftritt im Theaterfoyer einen Apéro. Kosten für die Show: 25 Fr. für queerAltern-Mitglieder, 35 Fr. für Nichtmitglieder.
Mehr Infos und Tickets
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15.12.2021/12h00: Best of Tavolata im Advent
Nach der erfolgreichen «Best of Tavolata» in der Gemeinschaftsküche des Regenbogenhauses vom 17. September lädt das Tavolata-Team dieses Mal zu einer Advents-Tavolata ein. Daran teilnehmen können auch Menschen, die nicht Mitglied von queerAltern sind, ganz im Sinne der Besinnlichkeit insbesondere während des Advents. Es gibt wiederum einen Apéro, gefolgt von einem Dreigänger, und das alles für 20 Franken. queerAltern steuert für jede*n Teilnehmenden 10 Franken bei. Das Tavolata-Team freut sich, queerAltern-Mitglider und –Nichtmitglieder zu begrüssen.
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15.01.2022/18:00: Neujahr-Dinner mit queerAltern
Eiskalt, grau in grau und vielleicht verschneit: Der Januar weckt meist triste Erinnerungen. Deshalb möchten wir etwas Freude und Geselligkeit ins «Januarloch» bringen – mit einem Neujahrs-Dinner anstelle des traditionellen Jahresend-Dinners. Willkommen sind alle queerAltern-Mitglieder samt Freund:innen und auch alle zusätzlichen Newsletter-Abonennt:innen. Wir treffen uns zum Apéro mit anschliessendem Dreigänger im Restaurant Certo in der Nähe des Zürcher Stauffachers. Dort, wo wir uns bereits beim letzten Jahresend-Dinner 2019 eingefunden haben. Anmeldeschluss über Eventfrog ist bereits am 14. Dezember. Je nach Anzahl Anmeldungen findet der Anlass im Saal oder im allein für uns reservierten Restaurant statt.
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Einzigartig: das Werk des schwulen Künstlers Elisàr von Kupffer.
06.05.2022: queerAltern-Ausflug zum Monte Verità – Datum vormerken!
Kunsthistoriker, Autor und ehemaliger Direktor des Bundesamtes für Kultur, queerAltern-Mitglied David Streiff, wird uns eine Führung geben im Pavillon des Rundgemäldes «Klarwelt der Seligen» von Elisàr von Kupffer. Der Künstler hat dieses Werk vor ungefähr 100 Jahren in Melide im Tessin erschaffen, wo er mit seinem Lebenspartner die Religion Klarismus begründete. Tagesausflug oder verlängertes Wochenende.
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IN EIGENER SACHE
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Stiess auf grosses Interesse: Barbara Bosshard präsentiert queerAltern (Foto: Markus Dinhobe).
queerAltern in Bern
Mitte Oktober luden «hab queer bern» und «Network Bern» queerAltern Präsidentin Barbara Bosshard ein, um am Podium zum Thema «queer altern / queer wohnen» den Verein vorzustellen und aufzuzeigen, wie queerAltern die Umsetzung eines queeren Lebensortes geschafft hat. Denn in Bern besteht der Wunsch, ähnliches anzustreben. Fast 50 Interessierte waren anwesend, darunter einige, die erste Umsetzungsschritte in die Wege leiten wollen.
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queerAltern in Fachhochschule Nordwestschweiz
An einer online Schulveranstaltung hielt queerAltern Präsidentin Barbara Bosshrd vor 10 Studierenden mit Ausrichtung Sozialarbeit ein Input Referat zu queeres Altern. Das Interesse der Einzelnen war gross, im Speziellen, welche geschichtlichen und politischen Vorkommnisse die Biografien queerer Menschen prägt(e). Mitte November wird es an der Fachhochschule zu einer weiteren Veranstaltung kommen. Die queerAltern Mitglieder Werner Neth, Jenny Schäubli und Salome Zimmermann werden vor 30 Studierenden in einer Art Living Library unter dem Titel «Unsere Geschichte(n)» zusammen mit Barbara Bosshard Auskunft geben.
queerAltern-Bildergalerie
Schon entdeckt? Wer in Erinnerungen schwelgen möchte, findet auf unserer Webseite die Bildergalerie von vergangenen Events – zusammengestellt und hochgeladen von unserer «Hausfotografin» Sandra Meier. Zu sehen sind viele ihrer Fotos, aber auch Fotos von Teilnehmer:innen an den verschiedenen Veranstaltungen.
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KÜRZLICH BEI QUEERALTERN
Über Stock und Stein: Natur erleben mit queerAlternden.
Ungezwungenes Beisammensein am queerAltern-Wandertag
Wir haben es geschafft: Am 2. Oktober fand sich zum ersten Mal nach dem Pandemie-Unterbruch wieder eine queerAltern-Wandergruppe zusammen – und erst noch bei wunderbarem Herbstwetter. Organisiert von Theo Keller, wanderten wir von Diessenhofen über das Kloster St. Katharinental zum Restaurant Paradies bei Schlatt, rechts immer der Rhein vor Augen. Das «Paradies» ging leider Ende September bereits in die Winterpause, so picknickten wir nicht weniger paradiesisch auf einem Picknickplatz, nahmen beim «Paradies» die Fähre nach Büsingen und dort den Bus bis zum Bahnhof Schaffhausen. Wanderungen, jeweils altersgerecht ausgerichtet, sind stets eine gute Gelegenheit, sich auf ungezwungene Art besser kennenzulernen. Wir freuen uns auf die nächste Wanderung im Herbst 2022.
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QUEERE SZENE
Finale des 24. Pink Apple: Szene aus «Sublet» von Eytan Fox.
Preisverleihung und Retrospektive mit Eytan Fox
Der israelische Regisseur Eytan Fox ist einer der bedeutendsten Vertreter des queeren Films, bekannt wurde er bei uns vor allem mit seinen Filmen «Yossi & Jagger» sowie «Yossi». Am 30. Oktober erhält er im Filmpodium in Zürich den Pink Apple Award 2021 für seine Verdienste um den queeren Film. Vom 28. bis 31. Oktober zeigt das Filmpodium eine Retrospektive mit seinen Filmen. Und am 29. Oktober gibt Fox eine Masterclass.
Alle Veranstaltungen im Überblick
Zwerchfell-Alarm im ComedyHaus
Das von queeren Frauen geführte ComedyHaus beim Albisriederplatz ist wieder für euch da und bietet Unterhaltung vom Besten. So experimentiert die Kabarettistin Uta Köbernick zurzeit regelmässig, jeweils am Sonntagmorgen, mit neuem und altem «Zeugs» – unter dem Motto «Köbernick geht’s ruhig an» (nächstes Mal am 21.11. um 11 Uhr). Und vom 5. bis 7. November gastiert die preisgekrönte Comedian Company wieder mal in Zürich mit ihrer Nonstop-Verwandlungs- und Travestieshow und parodiert lebende Legenden wie Liza Minelli, Bette Midler oder Diana Ross oder verstorbene Idole wie Marilyn Monroe oder Edith Piaf.
Programm in der Übersicht
schmaz ist zurück: zwei Konzerte im November
«Von Abschied, Sehnsucht und Hoffnung»: So das Motto von zwei November-Konzerten des schwulen Männerchor schmaz in der Reformierten Kirche Oberstrass. Der renommierte Chor freut sich riesig, wieder auftreten zu dürfen – voller «Sehnsucht und Hoffnung». Ein Wiedersehen nach längerer Durststrecke.
Mehr Infos und Tickets
Pink Cross definiert die nächsten Herausforderungen
Nach dem Ja für die Ehe für alle definiert Pink Cross die nächsten Schritte, die der Dachverband angehen will: Erstens Hate Crimes verhindern, zweitens Blutspende für schwule und bisexuelle Männer ermöglichen und drittens Konversionstherapien verbieten. Zudem reicht Pink Cross zwei Strafanzeigen gegen homofeindliche Hetze ein.
Ausführliche Infos
LESESTOFF
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100 Jahre Patricia Highsmith: Sylvia Garatti und Miriam Rapp lesen aus Tage- und Notizbüchern.
Zürich und Basel lesen
Die Frankfurter Buchmesse ging am 24. Oktober zu Ende. Das Buch- und Literaturfestival «Zürich liest» dauert noch bis 31. Oktober, und das Literaturfestival «BuchBasel» findet vom 4. bis 7. November statt. Aus queerer Sicht interessant sind in im Raum Zürich die Lesungen mit Simone Meier (27.–30.10.: 4 Termine), Ralf König (29.10.), Sunil Mann (31.10.) oder eine Lesung aus den Tagebüchern der lesbischen Autorin Patricia Highsmith (31.10.), die dieses Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Diese Lesung wird in Basel wiederholt (4.11.). Spannend in Basel wird auch die Zoom-Begegnung mit Bernardine Evaristo und ihrem Roman «Mädchen, Frau, Etc.» über eine schwarze, lesbische Frau in London (7.11.). Mehr siehe Programm Zürich / Programm Basel

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«Die Unzertrennlichen»: posthumes Coming-out von Simone de Beauvoir
Die Ikone der Frauenemanzipationsbewegung, Simone de Beauvoir, lebte mehrere Jahrzehnte lang eine offene Beziehung mit ihrem Schriftsteller-Kollegen Jean-Paul Sartre. 34 Jahre nach ihrem Tod ist nun ihr Roman «Die Unzertrennlichen» auf Deutsch erschienen, nachdem das französische Original im Dezember 2020 zum ersten Mal veröffentlich wurde. Dabei geht es um die stark autobiografisch inspirierte Geschichte einer Liebesbeziehung zweier jugendlicher Freundinnen. Dazu schreibt der Rowohlt-Verlag: «Als de Beauvoir das Manuskript Sartre zeigte, befand der es zu intim für eine Veröffentlichung. Es blieb in der Schublade.» Das Manuskript freigegeben hat nun de Beauvoirs Adoptivtochter Sylvie Le Bon.
Mehr in der «Mannschaft»
Zwei empfehlenswerte neuere Romane herausgepickt: «Sister Outsider» von Audre Lorde und «Dinge, an die wir nicht glauben» von Bryan Washington.
156 queere Bücher
Das Kultumagazin Perlentaucher hat eine Liste zusammengestellt mit Büchern mit queeren Themen oder von queeren Autor:innen, eingeordnet nach Datum ihres Erscheinens. Zu jedem Buch gibts ein kurzes Intro und eine ausführliche Hintergrundseite mit Rezensionen. Stöbern lohnt sich.
Zur Liste
AUSSTELLUNGEN
11.11.–5.12.2021: «The Dichotonomy of Us»
Queeramnesty Schweiz präsentiert in der Photobastei in Zürich das fotografische Essay von Nadia Horsted-Narejo über «LGBTI*-Life» in Gambia und Pakistan: «The Dichotonomy of Us». Die Fotografin zeigt Impressionen aus zwei Ländern, in denen queere Menschen extrem leiden, weil Homosexualität mit mehrjähriger Haft bestraft wird. Die Ausstellung zeigt das Leben marginalisierter Minderheiten dieser Länder – im Spannungsfeld zwischen Individualismus und rückständigen Traditionen.
Mehr Infos
Queeres Tübingen
In Tübingen südlich von Stuttgart läuft seit 2017 das vom Stadtarchiv entwickelte Forschungsprojekt «Queer durch Tübingen. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle und Queers (LSBRRIQ) in Tübingen und Region vom Mittelalter bis heute». Nun zeigt das Stadtmuseum Tübingen erstmal umfassend die Geschichte der queeren Menschen in Tübiungen in der Ausstellung «Queer durch Tübingen. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle und Queers» (bis 13.3.2022). Dazu gesellt sich die Ausstellung «Mein queeres Auge. Aus der Sammlung Claudia Gehrke – Kunst im Dialog mit dem Stadtmuseum» (bis 20.1.2022). Mit diesen Ausstellungen einher gehen zahlreiche Veranstaltungen, insbesondere in der «Queeren Woche» vom 22. bis 31. Oktober 2021.
Zu den Ausstellungen
PODCASTS
Pride Podcast on tour
Wohl kaum ein anderer Podcast gibt dermassen tiefe und intime Einblicke in das Leben von jüngeren und älteren Queers aus der Schweiz – mit zahlreichen Interviews sowie einer Serie, in der Anna Rosenwasser und Alexander Wenger Fragen von Zuschriften beantworten. Unter dem Motto «Mein queeres Geheimnis» tun sie das nun auch zum ersten Mal vor Publikum. Am 17. November um 20 Uhr im Plaza Klub.
Mehr Infos und Tickets
Sein Leben besser verstehen: Martin Studer.
Dr. Age Talk über die Machte der Biografiearbeit
Im «Dr. Age Talk» spricht Vincenzo Paolino, Mitgründer von queerAltern, mit Martin Studer über die Macht der Biografiearbeit. Der Biografiearbeits-Experte erläutert, was Biografiearbeit ist und wie man damit sein eigenes Leben verstehen lernt.
Zum Podcast
Nach dem Ja zur Ehe für alle: Ernst Ostertag im Interview.
«Ich bin sehr glücklich, es ist ein wesentlicher Markstein – nicht der letzte – in unserem Befreiungskampf für gleiche Rechte und Akzeptanz», sagt queerAltern-Mitglied Ernst Ostertag gegenüber dem Winterthurer Lokalradio Stadtfilter. Dieses wollte von Ernst wissen, wie es ihm gehe nach dem Ja zur Ehe für alle, nachdem er sich seit Jahrzehnten für gleiche Rechte einsetzt. Nun müsse die Diskriminierung noch weiter abgebaut werden, vor allem in der Arbeitswelt und in einzelnen grösseren Firmen, meint Ernst, und auch die Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit müsse sich verbessern.
Zum Podcast
Wenn aus Hass Gewalt wird
«Mit der Abstimmung zur «Ehe für alle» erreichte die LGBTIQ-Community ein historischer Meilenstein», schreibt Radio SRF in einem gut 20-minütigen-Beitrag, der als Podcast gehört werden kann: «Die rechtliche Gleichstellung für Schwule und Lesben in der Schweiz ist damit Tatsache. Und trotzdem steigt die Ablehnung gegenüber Homosexuellen in der Gesellschaft. Der Hass schlägt manchmal auch in Gewalt über.» Der Beitrag geht auch der Frage nach, warum Jugendliche homophober sind als Erwachsene.
Zum Podcast
GESUCHT
Gesucht: Interview-Partner:innen über 65
Isabelle Roduner studiert Psychologie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Psychologie. Für ihre Masterarbeit «Psychische Gesundheit im Alter» sucht sie noch queere Menschen über 65, die im Alter schon psychologische Unterstützung in Anspruch genommen haben. Mittels Kurzinterview möchte Isabelle Roduner erfahren, wie und ob diese Unterstützung geholfen hat. Mit den Resultaten ihrer Recherchen erstellt sie eine Broschüre über psychische Gesundheit im höheren Lebensalter.
Mail an Isabelle Roduner
BLICK ZURÜCK
Genannt «Wisecracker»: William Haines mit Lieblings-Filmpartnerin Joan Crawford.
Schwul in Hollywood vor 100 Jahren: The Story of William Haines
William Haines war Ende der zwanziger und zu Beginn der dreissiger Jahre ein Hollywood-Superstar. Doch weil er eher dem Typ des gepuderten Stummfilmstars entsprach, war er in der Wirtschaftskrise der 1930er Jahre nicht mehr besonders gefragt. Rauhe, zupackende Helden übernahmen die Leinwände – etwa Clark Gable oder John Wayne. Als der MGM-Boss Louis B. Mayer von Haines verlangte, sich von seinem Lebenspartner zu trennen und eine Frau zu heiraten, weigerte sich Haines – womit ihn Mayer aus dem Vertrag entliess und damit seine Filmkarriere zerstörte. Doch Haines hatte Glück, er startete eine steile, über vierzigjährige Interior-Design-Karriere und richtete zahlreiche Häuser seiner ehemaligen Kolleg:innen ein.
Dokfilm auf youtube (45 Min.)
Trans Menschen der Geschichte: Jackson Bird erzählt.
Trans Cowboys & Other Dudes from History: Transcestry
Jackson Bird erzählt in zwei Videos über «trans dudes» der Geschichte, als es den Begriff trans Mann noch nicht gab, auch keine Hormonbehandlungen und keine Geschlechtsangleichungs-Operationen. Bird stellt ziemlich unbekannte Persönlichkeiten der Geschichte vor und führt uns dabei auch in den Wilden Westen.
Zwei Folgen auf youTube
MEDIENPICK
Queeres aus der Medienlandschaft
Zuger Woche: «Bohemian Rhapsody» ist ein grosser Coming-out-Song
 
Badener Tagblatt: Sex, Liebe und Gesellschaft – aber anders

NZZ: Homophobie reimt sich auf Autokratie – warum nur?
 
Punktum: 52 Jahre nach Stonewall – queere Zeiten?

Punktum: Forschung – Sexualität ist divers

Walliser Bote: «Kinder, Papa liebt einen Mann»

L-Mag: Spanien hat das beste Klima für queere Menschen
 
Tages-Anzeiger: «Dreckige Schwuchtel!» – oder nicht?
 
Anzeiger Luzern: Luzerns bekannteste Dragqueen im Interview «Es gäbe mehr Dragqueens»

Weltwoche: Die besseren Unterdrückten
SCHLUSSPUNKT
«Dabei gilt die Regel: Je diskriminierter die Minderheit, desto brauchbarer ist sie für Unternehmen, die Politik und heterosexuelle weisse Journalisten, die zeigen wollen, wie woke und tolerant sie sind.»
Anabel Schunke in der «Weltwoche» vom 7.10.2021
Verein queerAltern
c/o Caroline Bisang
Wasserschöpfi 15
8055 Zürich
info@queeraltern.ch
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