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Newsletter Mai 2021
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Bild: Patrik Attenhofer
Liebe queerAlternde
Vor einer Woche habt ihr die Einladung erhalten, an unserer GV teilzunehmen, die wir dieses Jahr nochmals sicherheitshalber schriftlich durchführen. Am 15. Juni, dem ursprünglich vorgesehenen Datum der GV, wird sich der Vorstand im ComedyHaus treffen und online per Zoom durch die Traktanden führen und über das vergangene und das kommende Jahr informieren.
 
Auch die Zurich Pride kann nicht wie vorgesehen stattfinden. Damit wir die Pride-Wochen nicht ganz Pride-los verbringen, haben wir für euch im Juni ein paar Veranstaltungen organisiert, um uns wieder einmal persönlich treffen zu können und um dabei vielleicht ein wenig Pride-Feeling aufkommen zu lassen. Bitte entnehmt die Details weiter unten.
 
Besonders würde es uns freuen, wenn ihr euch an unserer Info-Veranstaltung vom 15. Juni zuschalten würdet. Und wir freuen uns, euch an einer oder mehrerer der kommenden Veranstaltungen wieder einmal zu sehen.
 
Wir wünschen frohe Pfingsten!
 
Der queerAltern-Vorstand mit Caroline Bisang, Barbara Bosshard, Gioia Hofmann, Willi Leutenegger, Christian Wapp und Patrik Attenhofer (kooptiert)

PRIDE-WEEKS VON QUEERALTERN
Do, 3.6., 18:30 Uhr: queerAltern-Stammtisch
Am 26. Mai dürfte der Bund beschliessen, dass ab Juni die Restaurants auch innen wieder geöffnet werden können. Natürlich mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen. Somit dürfte dem nächsten queerAltern-Stammtisch nichts mehr im Wege stehen. Und wir können uns wieder einmal leibhaftig im Restaurant Pery treffen (Zentralstrasse 36, 8003 Zürich) – je nach Wetter drinnen oder draussen. Nach wie vor ist eine Teilnahme beschränkt und deshalb vorab bis 2. Juni eine Anmeldung erforderlich, um das Contact Tracing zu gewährleisten und um dem Wirtepaar das Vorbereiten zu erleichtern.
Anmeldung für Stammtisch vom 3. Juni
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In voller René-Hubert-Pracht: Marlene Dietrich in «The Flame of New Orleans» von René Clair (USA 1941).
Do, 10.6., 18 Uhr: zusätzliche Führung «René Hubert – Kleider machen Stars»
Die bisherigen Führungen von queerAltern-Vizepräsident Christian Wapp durch die Ausstellung «René Hubert – Kleider machen Stars» sind ausgebucht. Er macht nun am Donnerstag, 10. Juni, um 18 Uhr, eine weitere Führung. René Hubert (1895–1976) war zwischen 1924 und 1964 einer der ganz grossen Filmkostümbildner in Hollywood und anderswo. Der Ostschweizer hat gegen 200 Spielfilme ausgestattet. Ausserdem betätigte er sich als Theater-Kostümbildner, Modeschöpfer, Interior- und Produktdesigner. Die letzten 16 Jahre seines Lebens verbrachte er mit seinem Lebenspartner in Zürich. Tipp: Im Zürcher Filmpodium sind bis Mitte Juni in einer Hubert-Reihe 11 Filme zu sehen.
Anmeldung
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Orgel-Mekka: Johanneskirche im Zürcher Kreis 5.
Fr, 11.6., 18 Uhr: Orgelkonzert in der Johanneskirche
Das Konzert hätte am 12. Dezember 2020 stattfinden sollen, doch weil just an diesem Tag der erneute Shutdown begann, mussten wir das Konzert verschieben. Nun holen wir es am 11. Juni nach. Allerdings wird Andreas Wildi an der Orgel nicht die Nussknacker-Suite zum Besten geben, sondern sich auf ein sommertaugliches Repertoire besinnen, da der Nussknacker eher zur Adventszeit passt. Motto: «Die erträgliche Leichtigkeit des Seins» u.a. mit einem Ausschnitt der Symphonie Pathétique, die Tschaikowski für seinen Freund komponiert hat. Ort des Konzerts wird wiederum die stimmungsvolle Johanneskirche beim Zürcher Limmatplatz sein. Tickets vom 12.12.2020 behalten ihre Gültigkeit. Wer bereits Tickets hat, hat ein separates Mail mit Instruktionen erhalten. Für diejenigen, die im vergangenen Dezember nicht gebucht haben: Über Eventfrog sind noch wenige Tickets erhältlich.
Mehr Infos und Tickets
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Talking Heads: Patrik Attenhofer, Willi Leutenegger, Barbara Bosshard (oben v.l.), Gioia Hofmann, Caroline Bisang, Christian Wapp (unten v.l.).
Di, 15.6., 18:30 Uhr: queerAltern-Info-Veranstaltung zur GV
Der queerAltern-Vorstand wird über das vergangene und das kommende Vereinsjahr orientieren und durch die Traktanden der GV 2021 führen, so wie er das sonst an einer regulären GV tut. Zudem wird unser kooptiertes Vorstandsmitglied Patrik Attenhofer eine Innovation vorstellen, von der alle Mitglieder profitieren können. Der Vorstand trifft sich für diese Info-Veranstaltung im ComedyHaus. Dort hätte die GV stattfinden sollen, die nun schriftlich durchgeführt wird (Einladungen am 13.5. verschickt, Stimmkarte und -zettel ausgefüllt bis 21.6. zurückschicken). Wir laden euch ein, die Veranstaltung online über Zoom zu verfolgen.
Mehr Informationen und Zoom-Link
Blickt in die Vergangenheit: Roberto Zimmermann vor der Ganymed-Skultpur beim Bürkliplatz.
Sa, 19.6., 11–13 Uhr: Rundgang «Kreuz & Queer»
Entdecke die Stadt von ihrer warmen Seite und mach dabei eine Reise zurück in die Zeit zwischen 1920 und 1950. In einem zweistündigen Spaziergang zu historischen Stätten werfen wir einen Blick in die dunkle Vorzeit, als Homophobie und Homohass die Gesellschaft durchtränkte, und wir erleben die Anfänge der Emanzipation von Lesben und Schwulen mit ihren ersten Vereinen und deren Kampf gegen die Kriminalisierung der Homosexualität. Wir erfahren, wie Pionier*innen und Einzelkämpfer*innen aus Kultur, Politik und Medien gemeinsam ein lesben- und schwulenfreundlicheres Zürich gestalteten. Durch die Stadt führt uns der Historiker Roberto Zimmermann, stellvertretender Chefredaktor der «Coopzeitung». Er hat den Rundgang für Visit Zurich konzipiert, die ihn für uns durchführen. Teilnahme 15 Fr., Teilnehmer*innenzahl beschränkt.
Mehr Infos und Tickets
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Sa, 19.6., 16 Uhr: Apéro im Restaurant Zeughaushof
Etwas Pride-Feeling erleben, und zwar dort, wo sonst das Zurich-Pride-Festival brummt: im Zeughaushof – je nach Wetter und Coronabestimmungen innen oder auf der Terrasse des Restaurants Zeughaushof bei Gastgeber Heinz Etter. Da wir die Teilnahme am Apéro wegen des Contact Tracings registrieren müssen und die Anzahl an Teilnehmenden beschränkt sein wird, bitten wir euch, euch mit einem symbolischen Betrag von 5 Franken über Eventfrog anzumelden. Bild: Patrik Attenhofer
Mehr Infos und Tickets
NEULICH BEI QUEERALTERN
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Kleinod im St. Galler Rheintal: Andreas Eggenberger (l.) hat viel zu erzählen.
queerAltern-Ausflug nach Werdenberg
Der Wettergott meinte es gerade noch gnädig, als sich etwa ein Dutzend queerAlternde am 15. Mai zu einem Ausflug nach Werdenberg aufmachten. Dort traf die Reisegruppe den Grabser Andreas Eggenberger, der durch das historische Städtchen führte, das im Mittelalter ursprünglich für Angestellte des Schlosses Werdenberg gebaut wurde. Eggenberger erzählte u.a., wie die damaligen Untertanen von den jeweiligen Schlossherren ausgenutzt wurden, bis Napoleon Bonaparte sie zu gleichgestellten Bürger*innen machte. Nach der Begehung und einem Mittagessen auf der Terrasse des Restaurants Galerie am See wanderte die Gruppe nach Grabs, um danach über das Toggenburg den Heimweg nach Zürich anzutreten.
Intensive Diskussion: Teilnehmer*innen im Kosmos-Club (Foto: Sandra Meier / gestalungskiosk.ch).
Kosmopolitics-Podium: «Ehe für alle – Tauwetter in Politik und Religion»
Am internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie lud queerAltern in den Kosmos-Club ein, um über alles Wissenswertes über die Ehe für alle zu informieren und auf den Abstimmungskampf gegen das Referendum einzustimmen. In Zusammenarbeit mit Pink Apple, konnte, wer wollte, sich zur Einstimmung im Kino Kosmos den Dokfilm «Tuttinsieme» über zwei schwule Väter und deren Kinder ansehen. Vertreter*innen von Kirchen, Politik und Regenbogenfamilien diskutierten angeregt mit Moderatorin Barbara Bosshard, queerAltern-Präsidentin. Alle gaben sich als vehemente Befürworter*innen der Ehe für alle zu erkennen. Die Kirchenvertreter*innen gaben zu erkennen, welche Kämpfe sie für queere Menschen noch immer auszutragen haben. Und der Jurist Jürg Koller erläuterte die Unterschiede zwischen der eingetragenen Partnerschaft und einer Ehe. Wer nicht im Kosmos war oder den Livestream nicht verfolgte, kann dies nachholen. Es lohnt sich, schon allein wegen den pointierten Gesangseinlagen von Kabarettistin Olga Tucek, die zwei Ehe-Lieder vortrug. Siehe auch Bildergalerie der Veranstaltung.
Zum Livestream von Kosmopolitics
SZENE
Trau dich – Ehe für alle jetzt! Das diesjährige Motto der Zurich Pride.
Zurich-Pride-Umzug 2021: Durchführung noch unsicher
Noch immer ist unsicher, ob die Demonstration am 19. Juni stattfinden kann – und wenn, unter welchen Bedingungen. Die Zurich Pride wird zur gegebenen Zeit informieren. Den aktuellen Stand entnehmt bitte ihrer Website.
Alle Informationen zur Zurich Pride
Ehe für alles: Engagement für ein Ja
Der Countdown hat begonnen: Am 26. September 2021 stimmen wir gegen das Referendum zur Ehe für alle. Wer sich aktiv für ein Ja einbringen möchte, kann sich als Freiwilliger/Freiwillige an der Abstimmungskampagne beteiligen oder eine Spende ausrichten.
Alle Informationen zur Abstimmungskampagne
Bekämpfen behördliche Schikanen gegen LGBTIQ: mutige Polinnen.
Queeramnesty: Webinar mit zwei polnischen Menschenrechtsaktivistinnen
Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens stellt Queeramnesty Kämpfer*innen für Menschenrechte ins Zentrum. Den Anfang machen am 28. Mai die beiden Aktivistinnen Elzbieta Podlesna und Joanna Gzyra. Im Webinar diskutieren sie über die zunehmende Beschränkung von Meinungsäusserungsfreiheiten und staatliche Homophobie.
Mehr Informationen und Anmeldung
NEUE FILME
Historiendrama in Schottland: Mary Annina (Kate Winslet, l.) und Charlotte Murchison (Saoirse Ronan).
Ammonite
Der Film ist soeben in den Kinos angelaufen. Kate Winslet spielt die berühmte britische Fossiliensammlerin Mary Anning, die sich im 19. Jahrhundert in die wohlhabende Londonerin Charlotte Murchison (Saoirse Ronan) verliebt. Gemäss Francis Lee, dem Regisseur des bewegenden Films «God's Own Country», ist «Ammonite» kein Biopic, sondern ein Film, der «vom Leben inspiriert» sei.
Rezension auf queer.de
Gefährliche Spiele: Ignacio de la Torre y Mier (Alfonso Herrera, l.) und sein Liebhaber Evaristo Rivas (Emiliano Zurita).
Der Ball der 41
Ralf König schreibt auf Facebook, dass «Der Ball der 41» einer der besten Filme sei, die er in letzter Zeit gesehen habe. Sonst sind die Rezensionen eher gemischt. Der verheiratete mexikanische Kongressabgeordneter Ignacio de la Torre y Mier verkehrt Anfang des 20. Jahrhunderts in einem illustren schwulen Zirkel. Als Nr. 42 wird sein Geliebter aufgenommen. Bei einem Ball kommt es zu einer Razzia, 41 werden verhaftet, de La Torre y Mier kommt frei. Nach einer wahren Geschichte. «41» soll in Mexiko eine Bezeichnung für «schwul» gewesen sein. Der geschmackvoll ausgestattete Film von David Pablos ist auf Netflix zu sehen.
Rezension auf queer.de
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Vorfreude auf den Sommer: Szene aus «Été 85».
Doppelprogramm: «Uto goes Pink»
Das Filmfestival Pink Apple geht weiter. Am 26. Mai gleich mit zwei neuen Spielfilmen: «Glück» (D 2021) von Henrike Kull und «Été 85» (F 2020) von François Ozon. In «Glück» treffen sich zwei Frauen als Prostituierte in einem Berliner Bordell und verlieben sich ineinander. Und in «Été 85» geht es um die frische Liebe zweier Teenager-Jungs während eines Sommers in der Normandie. Zurzeit ist dieser Film auch noch bis 26. Mai im Lunchkino Le Paris zu sehen und kommt später ins reguläre Programm.
Alle «Uto-goes-Pink»-Filme im Überblick
TV-NACHLESE
Die Welt schaut weg: das Lebensretter-Team.
Achtung Lebensgefahr! LGBT in Tschetschenien
Der Horrorfilm über queere Menschen in Tschetschenien ist keine Fiktion, sondern zeigt brutale Realität: LGBTIQ-Menschen werden von den Behörden verhaftet, gefoltert – und wenn sie überleben, nach Hause geschickt mit der Aufforderung an ihre Familien, ihre schwulen, lesbischen oder trans Kinder zu töten. Der US-Dokfilm «Welcome to Chechnya» berichtet über eine riskante Rettungsaktion von Aktivist*innen vor Ort, die LGBTIQ-Menschen aus Tschetschenien zur Flucht verhelfen. Der erschütternde Film war am letztjährigen Pink Apple zu sehen, wurde am 18. Mai von Arte ausgestrahlt und kann nun auf der Arte-Mediathek gestreamt werden.
Zur Arte-Mediathek
MEDIENPICK
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«Ja, ich fürchte um die Clubkultur und die Bars und Kneipen, die sichere Orte für Schwule, Lesben und Transpersonen sind»: Carolin Emcke.
Lauter spannende Lektüren
queer.de: «LGBT-Akzeptanz: Carolin Emcke beklagt politischen Backlash»
(Am 14.7.2021 tritt Carolin Emcke am Literaturfestival Zürich auf)

NZZ: «Neues Online-Meldetool für Belästigungen»

Punktum: «Ein Thema – zwei Blickwinkel: Coming-out von trans* Menschen am Arbeitsplatz»

Deutschlandfunk Kultur: «Homofeindlichkeit ist bis heute tief verankert»

L-Mag: «Zweierlei Courage: Lesben gegen Nazis»

Bieler Tagblatt: «Schwul im Altersheim»

Cruiser: «Ernst Ostertag: Voller Wille für die Community»

The Conversation: «The glittering rise – and spectacular fall – of a fashion icon»
(Neu auf Netflix: «Halston», eine fünfteilige Serie mit Ewan McGregor)
SCHLUSSPUNKT
«Wir brauchen mehr bewusste Familiengründungen. Das ist für mich auch ein Grund für die Ehe für alle. Denn es handelt sich hier stets um bewusste Familiengründungen.»
Philipp Kutter, Nationalrat «Die Mitte» und Stadtpräsident von Wädenswil am Podium «Ehe für alle – Tauwetter in Politik und Religion». Am 26. September wird über die Ehe für alle abgestimmt.
Verein queerAltern
c/o Caroline Bisang
Wasserschöpfi 15
8055 Zürich
info@queeraltern.ch
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