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Newsletter Pink Apple Spezial
Liebe queerAlternde
Dies ist eine Newsletter-Sonderausgabe mit einer Vorschau auf das 25. queere Filmfestival Pink Apple und den von queerAltern besonders empfohlenen Veranstaltungen. Das Festival dauert in Zürich vom 26. April bis 5. Mai und in Frauenfeld vom 6. bis 8. Mai. Mit Veranstaltungen ab 23. April.
 
queerAltern hat zusammen mit Pink Apple das Podiumsgespräch «100/80/30 Jahre Kampf für Gleichberechtigung» organisiert. Darüber hinaus übernimmt queerAltern am Festival die Patenschaft für zwei empfehlenswerte Dokumentarfilme. Die Details plus weitere Tipps entnehmt ihr weiter unten.
 
Der Vorverkauf für die Premiere und die Closing Night startet am 14. April, für das restliche Programm am 19. April.
 
Zum gesamten Festivalprogramm geht es hier.
 
Herzliche Grüsse
Der queerAltern-Vorstand

QUEERALTERN PRĂ„SENTIERT
Strafbestand «Verführung»: Szene aus «Die Konsequenz».
Podium: «100/80/30 Jahre Kampf für Gleichberechtigung»
1922 bildete sich in Luzern die erste schwullesbische Gruppierung der Schweiz, weitere Vereinigungen folgten in anderen Städten. Diese frühen Bewegten lobbyierten geschickt im Hintergrund, damit im ersten gesamtschweizerischen Strafgesetzbuch (StGB) homosexuelle Handlungen unter mündigen Personen entkriminalisiert wurden. Für einmal leistete die Schweiz eine gesellschaftliche Pioniertat: Das (männliche) Volk nahm das StGB 1938 an, es trat 1942 in Kraft. 1992 wurde es – längst fällig – revidiert. Im selben Jahr wurde das Verbot von Homosexualität auch im Militärstrafgesetz abgeschafft. Der Historiker und Journalist Roberto Zimmermann diskutiert zum Thema mit Gästen.

Do / 28.4.2022 / 19:00h / Kulturhaus Helferei / freier Eintritt
Mehr zum Podium und Gästeliste
Fokus-Thema: Wir haben Recht!
Stadtrundgang zum Thema Recht: «Kreuz & qu(e)er»
Spielfilm-Klassiker zum Thema Recht: «Die Konsequenz» (D 1977)
Dokumentarfilm zum Thema Recht: «Cured» (USA 2020)
Gut behütet unterwegs: die Bollermädels in Aktion.
«Tunten zwecklos – Das geheime Leben der Hamburger Bollermädels» (D 2021)
Ende der achtziger Jahre traf sich in Hamburg eine Gruppe schwuler Männer, um – aufgemacht als Schwarzwaldmädels – für Vielfalt und Gleichberechtigung zu kämpfen. Sie fanden sich so sympathisch, dass sie unter dem Namen «Bollermädels» weitermachten. Bis heute treffen sie sich regelmässig, um sich über Gott und die Welt auszutauschen, ihre nächsten Auftritte zu organisieren und gemeinsam neue Kostüme zu nähen. An deutschen Prides sind sie längst zur festen Grösse geworden. Der Dokumentarfilm von Jutta Riedel und Mirek Balonis, die als Gäste anwesend sind, gibt intime Einblicke in die Leben dieser Männer, die nicht nur die Aidskrise der achtziger und neunziger Jahre, sondern auch andere Lebenskrisen gemeinsam und mit viel Humor gemeistert haben.
 
So / 1.5.2022 / 15:00h / Kino Arthouse Movie 1
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Reunion nach 50 Jahren: Fanny.
«Fanny: The Right to Rock» (CAN 2021)
Die meisten Rockbands sind bis heute fest in Männerhand. Für Frauen, die als Rockband, geschweige denn als Hardrockband, Karriere machen wollen, gibt es kaum Platz im Rockhimmel. Die kalifornische Frauenband Fanny – mit teilweise (heimlich) lesbischen Musikerinnen – versuchte es trotzdem bereits in den siebziger Jahren. Die Band nahm bei einem Major Label fünf Alben auf, die von Musikerkolleg:innen – darunter David Bowie oder Bonnie Raitt – hochgelobt wurden. Ermüdet von endlosen Tourneen als Vorprogramm-Acts, zermürbt von Ausbeutung durch des Rockbusiness und mangels eines Hits gab die Band 1975 auf. 2019 versuchten sie ein Comeback. Der Dokumentartfilm von Bobbi Jo Hart erzählt die Bandgeschichte entlang der drei philippinisch-amerikanischen Schwestern, welche die Band gegründet hatten.
 
Mi / 4.5.2022 / 16:45h / Kino Arthouse Movie 1
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EBENSO EMPFEHLENSWERT
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Trafen sich im Konzentrationslager: «Nelly & Nadine».
Alternde queere Menschen am Pink Apple
«La dernière séance» (I/F 2021), Dokumentarfilm von Gianluca Matarrese: Der Regisseur Gianluca (38) trifft in Paris Bernard (63) kurz vor seiner Pensionierung. Zwischen Peitsche und Lederharnass diskutieren die Männer zweier Generationen über Liebe, Tod, Katzen und Bernards letztes Kapitel im Leben. Unter Anwesenheit des Regisseurs.
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«Boy Culture: The Movie» (USA 2006), Spielfilm von Q. Allan Brocka: Edelstricher entwickelt Gefühle für einen viel älteren Mann, der ihm seine Lebensgeschichte erzählt – Filmklassiker der Nullerjahre.
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«Boy Culture: The Series» (USA 2021), Serie von Q. Allan Brocka: Fortsetzung von «Boy Culture: The Movie» als Serie. Gezeigt werden sechs Episoden.
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«Nelly & Nadine» (B/S/N 2022), Dokumentarfilm von Magnus Gertten: Die belgische Opernsängerin Nelly Mousset-Vos lernt im Konzentrationslager Ravensbrück 1944 Nadine Hwang kennen. Die beiden Frauen verlieben sich, überleben und bleiben ein Leben lang zusammen. Zeitzeug:innen erinnern sich.
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«Luise F. Pusch – Hindernislauf mit Happy End» (CH 2020), Dokumentarfilm von Madeleine Marti und Sabine Wunderlin, die selbst anwesend sind: Porträt der feministischen Linguistin und Glossenschreiberin Luise F. Pusch, basierend auf Gesprächen mit ihr und ihrer Partnerin Joey Horsley. Public Viewing, freier Eintritt.
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«Rebel Dykes» (GB 2021), Dokumentarfilm von Harri Shanahan und Siân A. Williams: Queere Menschen erinnern sich an die wilde Punk-Ära der achtziger Jahre in London.
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Erinnerungen austauschen: Pride-Umzug.
Podium: Gespräch über «Lesben- und Schwulengeschichte(n)»
Die Geschichtenschreiber:innen Madeleine Marti und Daniel Bruttin berichten in einem gegenseitigen Interview über ihr Engagement im schwullesbischen Kuchen. Sie diskutieren über Filme, Bücher, Coming-out-Gruppen für schwule Väter, die Lesbenfront-Redaktion und vieles andere mehr.
 
Mi / 27.4.2022 / 19:00h / Kulturhaus Helferei / freier Eintritt
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NICHT AM FESTIVAL: FILMPODIUM IM APRIL UND MAI
100 Jahre Pier Paolo Pasolini
Zum 100. Geburtstag Pier Paolo Pasolinis (1922–1975) widmet das Filmpodium dem italienischen Autor, Dichter und Regisseur eine Retrospektive, die ihn im Kontext des zeitgenössischen Kinos zeigt.
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Gestaltwandlerin Tilda Swinton
Das Filmpodium präsentiert die atemberaubende Bandbreite des Schaffens von Tilda Swinton als schöpferische Muse, furchtlose Schauspielerin und engagierte Produzentin – und freut sich auf ihren Besuch am 31. Mai. Die Schauspielerin begann ihre Karriere mit Filmen von Derek Jarman. Zurzeit im Fotomuseum Winterthur: «Orlando», kuratiert von Swinton.
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Verein queerAltern
c/o Caroline Bisang
Wasserschöpfi 15
8055 Zürich
info@queeraltern.ch
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