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queerAltern-Newsletter September 2022
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Fest für Auge und Gemüt: Hockney-Ausstellung in Luzern.
Liebe queerAlternde

Der Sommer war sehr gross, würde Rilke sagen. Nun wartet der Herbst auf mit zahlreichen Veranstaltungen und kulturellen Verlockungen. Einen Teil davon haben wir für diesen Newsletter zusammengetragen: einfach runterscrollen und herauspicken, was interessiert.

Wir würden uns freuen, euch an einer oder mehreren der angekündigten queerAltern-Veranstaltungen begrüssen zu können und wünschen euch einen angenehmen Herbst!

Herzliche Grüsse

Der QueerAltern-Vorstand mit Barbara Bosshard, Caroline Bisang, Christian Wapp, Patrik Attenhofer, Salome Zimmermann und Willi Leutenegger

DEMNÄCHST BEI QUEERALTERN
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Expertin für Traumata: Dorothea Burkhard.
Für Kurzentschlossene: queerSalon von heute

Barbara Bosshard im Gespräch mit Dorothea Burkhard über posttraumatische Belastungsstörungen von alten queeren Menschen.

Heute in der Kulturbar Das Gleis um 16:00 Uhr – keine Anmeldung notwendig.
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Erstes queerAltern-Jasstournier
Die queerAltern-Mitglieder Margrit Lüscher und Marianne Egli organisieren das erste queerAltern-Jasstournier. Es findet am 18. November im Restaurant Certo statt (Strassburgstrasse 5 in 8004 Zürich). Gespielt wird ab 15 Uhr mit deutschen Karten, Besammlung ist ab 14:30 Uhr. Um 18 Uhr gibts einen Apéro, ab 19 Uhr ein Nachtessen. Maximal können 36 Personen teilnehmen. Kostenpunkt: 10 Franken für die Teilnahme, Apéro und Nachtessen ohne Getränke ab 28 Franken.
Mehr Informationen und Anmeldung
Alte Bäderkultur erleben: historisches Bad Pfäfers.
queerAltern-Ausflug zur Tamina-Schlucht
Das Baden im Wasser der Tamina-Therme bei Bad Ragaz hat eine lange Tradition. Wer mehr darüber wissen möchte, kommt am 1. Oktober mit an den queerAltern-Ausflug zum alten Bad Pfäfers in der Taminaschlucht und zur Quelle der Therme.

Die Führung durchs Alte Bad Pfäfers ist ausgebucht! Du kannst dich auf eine Warteliste setzen lassen. Individueller Besuch des Bades möglich (inklusive Teilnahme am restlichen Programm).
Mehr Informationen und Anmeldung
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Moderation: Werner Baumann und Liliana Schmid.
queerAltern-Erzählraum nach der Erzählcafé-Methode
In einer kleinen Runde erzählen wir uns Erfahrungen, Erlebnisse und Gedanken zu einem bestimmten Thema, das jeweils erst im «queerAltern-Erzählraum» gelüftet wird. Liliana Schmid und Werner Baumann moderieren das Gespräch und sorgen für eine angenehme Stimmung. Erzählen ist freiwillig. queerAlternde und Freund:innen sind willkommen. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen beschränkt.
 
Nächste Daten: Mittwoch, 26. Oktober 2022 / Mittwoch, 7. Dezember 2022 / jeweils 13.30–15.00 Uhr
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Moderator und Referent: Jürg Fassbind (l.) und Udo Rauchfleisch.
Workshop: Zugehörigkeit – sich stärkend vernetzen
Am Samstag, 5. November, veranstalten wir einen Workshop für Mitglieder und Verbündete, um die Zugehörigkeit und die Vernetzung zu verstärken. Dabei befassen wir uns mit den Herausforderungen des Alterns von LGBTIQ-Menschen und suchen nach Möglichkeiten und Lösungen, wie wir diese Herausforderungen gemeinsam meistern können. Queere Menschen sind zwar im Alter grundsätzlich mit denselben Herausforderungen wie cis-heterosexuelle Menschen konfrontiert. Die queerspezifischen Probleme und Lösungsansätze sind jedoch häufig unterschiedlich oder erfordern andere Akzente. Wenn du mit uns daran arbeiten möchtest, bist du herzlich an diesen Workshop eingeladen. Teilnehmer:innenzahl beschränkt.
Mehr Informationen und Anmeldung
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Profilierte Delegierte für queeraltern: Margrit Lüscher.
queerAltern neu im Seniorenrat
queerAltern wurde angefragt, sich mit einer Vertretung im Schweizerischen Seniorenrat (SSR) zu engagieren, was für unseren Verein eine Ehre bedeutet. Wir freuen uns, dass sich queerAltern-Mitglied Margrit Lüscher bereit erklärt hat, dieses Amt zu übernehmen. Sie bringt eine langjährige Erfahrung mit als Geschäftsleiterin des Alters- und Pflegezentrums Bruggwiesen in Effretikon und engagiert sich seit Jahrzehnten für Gleichberechtigung. Heute ist sie pensioniert.
Tagung: Verbundenheit und Einsamkeit im Alter
queerAltern-Präsidentin Barbara Bosshard wird an der Fachtagung des Dachverbandes Lesben und Alter in Köln ein Impulsreferat halten. Ihr Thema: «Engagement schafft Zugehörigkeit. Der Zürcher Verein queerAltern setzt sich für mehr Sichtbarkeit, eine Caring Community und für einen Lebensort für ältere queere Menschen ein.» Motto der Tagung vom 21. und 22. Oktober: «Verbundenheit und Einsamkeit im Alter». Dabei wird über Fragen diskutiert wie «Welche Folgen haben Rückzugstendenzen?», «Wie verschaffen sich ältere lesbische Frauen Zugehörigkeit?», «Verbundenheit braucht Begegnung: Wo sind die Orte?» oder «Tragen Wahlverwandtschaften oder werden sie überschätzt?»
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KÜRZLICH BEI QUEERALTERN
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Liess sich u.a. im Regenbogenhaus befragen: Lena, rechts im Fauteul (Foto: Peter Fahrni).
Begegnungen von jung und alt
queeerAltern und Milchjugend im Gespräch. Am 20. August kamen über 60 Menschen, ebenso viele alte wie junge, zur Veranstaltung, die die beiden Vereine gemeinsam organisiert haben. Jeweils paarweise befragten sich Junge und Alte zu einem bestimmten, vorgegebenen Thema (Coming-out, Transition, Ausgang). Das Publikum hörte mit und fragte nach. Anschliessend wurde zusammengesessen. Die queerAltern-Gruppe Tavolata hat mit ihren von ihnen zubereiteten Häppchen dazu beigetragen, dass der stimmig-freundschaftliche Abend des sich Begegnens erst zu fortgeschrittener Stunde endete. Die beiden Organisator:innen Barbara Bosshard von queeerAltern und Joh von Felten von der Milchjugend sind bereits am Planen einer Folgeveranstaltung.
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Schweizerisch-deutsche Begegnungen: Jutta Brambach, Rad und Tat Berlin, Projekt Lebensort für Lesben in Berlin, Barbara Bosshard, Ilona Nippert, Dachverband Lesben und Alter (v.l.).
queerAltern zeigte sich in Berlin
«Baustelle: Alternde Generation» war das Thema der Konferenz, organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung, in Zusammenarbeit mit dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Lisa Paus, die grüne Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend thematisierte in ihrem Eröffnungsreferat die Wichtigkeit einer permanenten Bildung und unterstützenden Digitalisierung sowie über die Problematik der Einsamkeit. Teilhabe aller Bevölkerungsschichten war das zentrale Thema der Tagung, zu der queerAltern eingeladen worden war. Präsidentin Barbara Bosshard stellte bei den sogenannten Lightning Talks das queerAltern Konzept der Caring Community vor, des sich gegenseitigen stärken und unterstützen.
QUEERALTERN-MITGLIEDER
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Wehrhaft: queerAltern-Mitglied Dana Mahr.
Gegen trans Hass
Der Hass auf trans Menschen und nonbinäre Menschen nimmt immer hässlichere Formen an, insbesondere zurzeit in Deutschland. So wurde auch Dana Mahr, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von queerAltern, sowie ihre Frau Eva Mahr und ihre Familie, aufs übelste beschimpft. Dies, nachdem sich Dana im Zusammenhang mit der Affäre um die Biologin Marie-Luise Vollbrecht zur Wehr gesetzt hatte. Dana, Medizinsoziologin an der Uni Genf, und Eva sammeln nun Geld, um sich rechtlich für sich und andere wehren zu können. Wer sich im Detail darüber informieren und spenden möchte, findet unten den entsprechenden Link.
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«Der Kreis» in San Francisco
Während der Pride-Saison von San Francisco zeigte der Schweizer Generalkonsul den Schweizer Doku-Spielfilm «Der Kreis» in einem Stream. Als Ergänzung zum Film führte das Konsulat mit dem Regisseur Stefan Haupt und einem der Haupt-Protagonisten, queerAltern-Mitglied Ernst Ostertag, ein einstündiges Gespräch auf Englisch.
Zum Podcast
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Austausch zwischen zwei Generationen: Ernst Ostertag (92, l.) und Florian Vock (32).
«Die innere Erfahrung ist keinen Zentimeter anders»
Was erfahren wir, wenn ein 92-jährigen Schwulenaktist mit einem 32-jährigen Queeraktivisten Erfahrungen austauscht? queerAltern-Mitglied Ernst Ostertag und SP-Politiker Florian Vock finden in der Diskussion über ihre Leben immer wieder Parallelen. Im Podcast der Reihe «Alles ausser Liebe» des «Tages-Anzeiger» verraten die beiden, was für sie die queere Community ausmacht und wo sie sich im andern wiederfinden. Der Podcast kann auf der Tagi-Webseite aufgerufen, aber auch auf Spotify, Apple oder Google Podcast angehört werden.
Zum Podcast
Die Zeit: Porträt Ernst Ostertag
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Erstaunliche Entdeckung: Fritz Hanna W. , wie abgebildet in der «Schaffhauser AZ».
Spätes Coming-out
queerAltern-Mitglied Fritz Hanna W. (67) hat vor eineinhalb Jahren die eigene Intergeschlechtlichkeit entdeckt und versteht sich als bonbinär. Ein einfühlsames Porträt in der «Schaffhauser AZ» erzählt die Geschichte von Fritz Hanna und vermittelt auch viel Hintergrundwissen. Fritz Hanna nahm an der diesjährigen Pride teil und konnte mit andern queerAlternden auf einem TukTuk mitfahren.
Bericht in Schaffhauser AZ
SZENE
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Ehrung für Pink Apple
Das queere Filmfestival Pink Apple, das vor über 25 Jahren in Frauenfeld gegründet wurde, wird mit dem diesjährigen Anerkennungs- und Förderpreis der Stadt Frauenfeld ausgezeichnet. Die Stadt ehrt damit laut Medienmitteilung «das Schaffen des Vereins Pink Apple zur Förderung queerer Emanzipation und Akzeptanz». Der Festakt zur offiziellen Übergabe des Preises findet voraussichtlich am 2. Dezember im Frauenfelder Rathaus statt.
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Trans Congress 2022 in Bern
Der diesjährige Trans Congress findet am 15. und 16. Oktober wieder in Bern statt. Erwartet werden rund 200 trans und non-binäre Menschen. Das Programm wurde noch nicht veröffentlicht. Angeboten werden 37 Workshops in drei Sprachen. Interessierte können sich bereits anmelden.
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Vergangenheit neu belebt: Haus Barfüsser.
Premiere von «Kweer» in Zürich
Es war in den Medien: Der «Barfüsser» an der Spitalgasse 14 in Zürich wird zu «Kweer Café & Bar». Am Tag wird aus dem Lokal ein Café, am Abend eine Bar für die queere Community. Nachdem die legendäre Schwulen- und Lesbenbar vor rund 20 Jahren zu einer Sushi Lounge mutierte, war der «Fuess» nicht mehr der «Fuess» und wurde von den Queers kaum mehr frequentiert. Dies soll sich nun ändern. Eröffnung ist am 12. Oktober. Die Sushi Lounge zieht ein paar Häuser unter dem Namen «Barfüsser» weiter. queerAltern wünscht «Kweer» einen guten Start und viel Erfolg.
Ankündigung Stadt Zürich
Gemeinsam kommen wir weiter!
Nach einer coronabedingten Pause laden diverse queere Organisation am 22. Oktober wiederum zu einer LGBTIQ Conference nach Bern ein (10:15–18:30 Uhr in der «Heitere Fahne»). Für alle, die sich in irgendeiner Form für queere Anliegen engagieren, sei es in queeren Vereinen oder anderswo. Das Ziel: Austausch, Weiterbildung, gemeinsam die Zukunft gestalten. Das Detailprogramm wurde noch nicht publiziert. Am Abend sind alle zur Community Night eingeladen.
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«Verzaubert» mit Ursli und Toni Pfister
1921 läutete das «Das Lila Lied» eine für Homosexuelle etwas freiere und selbstbewusstere Zeit in Deutschland ein als zuvor, die dann 1933 mit Beginn des Hitler-Regimes abrupt zu Ende ging. Mit diesem Lied und anderen Liedern der Weimarer Republik beglücken uns in Zürich und Winterthur Ursli und Toni Pfister von den Geschwistern Pfister – zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester. Dies am 24. und 25. Oktober im Rahmen der Talk-Reihe «Verzaubert» der Zürcher Kantonalbank. Nach dem Konzert diskutieren die Pfisters mit Moderatorin Anna Rosenwasser.
Zum Kaufleuten
Zum Casinotheater
Queere Kantone gestalten
Die Lesbenorganisation LOS, Pink Cross sowie das Transgender Network Switzerland TGNS laden zur Tagung ein «Wir gestalten queere Kantone. Hilfst du mit?»: am 12. November in Lausanne und am 26. November in Zürich. Ziel ist es, Politiker:innen, Verwaltungen und Fachpersonen aus der LGBTIQ-Community zu vernetzen. Damit sollen bessere Lebensbedingungen für queere Menschen der ganzen Schweiz geschaffen werden.
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Coming Out Day 2022
Der diesjährige Coming Out Day findet wiederum am 11. Oktober statt, organisiert von LOS (Lesbenorganisation Schweiz) und Pink Cross. Dabei geht es darum, ungeouteten Personen durch die Sichtbarkeit von LGBTIQ-Personen Mut beim eigenen Coming-out zu machen. Welche Aktionen an diesem Tag geplant sind, wurde noch nicht publiziert.
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Mannschaft: Outen oder nicht outen?
DIES & DAS
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Songs und Stand-up: Riklin & Schaub & Michael Elsener.
Michael Elsener singt!
Mit seinem Charme, seinem Witz und seiner Intelligenz hat der Komiker Michael Elsener im Dezember 2021 im ComedyHaus die queerAltern-Community bezaubert. Nun wagt er etwas Neues: Er spielt Saxophon und singt, zusammen mit den Multi-Instrumentalisten und musikalischen Geschichtenerzählern Riklin & Schaub. Mit ihrem Programm «Riklin & Schaub & Michael Elsener – Songs und Stand up» tourt das Trio für kurze Zeit durch die Schweiz. Geplant sind sechs Vorstellungen – in Zürich am 3. und 4. Oktober im Hechtplatz Theater.
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Als Herzogin in «Der anonyme Liebhaber»: Äneas Humm.
Nachwuchs-Künstler des Jahres
«Classical Singer. Gay and proud»: So stellt sich der 27-jährige Bariton Äneas Humm auf Twitter vor. Der Absolvent der Juilliard School New York ist einer der wenigen klassischen Sänger der Schweiz – Sängerinnen inklusive – mit einer internationalen Karriere. Am 8. Oktober wird der Wädenswiler in Berlin von Opus Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet. Die Preisverleihungs-Gala wird vom ZDF übertragen. Humm veröffentlichte Ende 2021 das Album «Embrace» mit Liedern von Fanny Mendelssohn bis Viktor Ullmann. Zurzeit gastiert Humm im Theater St. Gallen in den Opern «Der anonyme Liebhaber» und «Die Zauberflöte» und probt für «Die Fledermaus». Er ist Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und lebt mit seinem Mann in Düsseldorf.
Vorschau auf CD «Embrace»
Interview network.ch
Bericht Tagesspiegel
Webseite Äneas Humm
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Schwarzer Humor mit Tiefgang
Zurzeit tourt der queere Stand-up-Comedian Frank Richter durch das Land. Er versteht sich als Meister des schwarzen Humors mit Tiefgang. Sein Programm heisst «Bla Bla Land». Und wer ihn am 24. September im «Labor 5» verpasst, findet die weiteren Daten an diversen Orten der Schweiz auf seiner Website.
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Packt aus: 32-jähriger Katarer Nasser Mohammed im Exil.
Rote Karte statt Regenbogen – Homosexuelle in Katar
Im November beginnt die Fusball-WM 2022 in Katar. Das arabische Emirat will Menschen aus aller Welt begrüssen, gleich welcher Nationalität, welcher Hautfarbe, welchen Geschlechts oder welcher sexuellen Orientierung. Vorausgesetzt, die Gäste benehmen sich «respektvoll». Für Katarer:innen indes sind gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen verboten. Sie müssen Auspeitschungen, mehrjährige Gefängnisstrafen oder gar den Tod befürchten. In der RTL/NTV-Reportage «Rote Karte statt Regenbogen – Homosexuelle in Katar» packen schwule Katarer aus und erzählen von ihren Schicksalen. In der Sendung kommen auch Fussball-Funktionäre zu Wort, u.a. Fifa-Präsident Gianni Infantino. Wir wünschen viel Vorfreude auf die WM!
Reportage auf youtube
Bericht auf queer.de
Warnung vor Katar-Reisen
3Sat: Fussball-Fans gegen Katar-WM
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Briefmarken zelebrieren queeres Leben
Der Song «Glad to Be Gay» der britischen Tom Robinson Band wurde in den Siebzigern zum internationalen Schlachtruf gegen bigotte Sexualmoral und zum Mutmacher der schwulen Community. Nun erinnert die Royal Mail mit diesem Song an das 50-Jahr-Jubiläum der ersten Gay Pride in London. Die Schweizer Post brachte ebenfalls schon Sondermarken für die queere Community heraus: 2019 anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums von Stonewall und 2022 anlässlich der Einführung der Ehe für alle. Dagegen protestierte im Juli das Gegenkomitee der Abstimmung für die Ehe.
Sondermarken Royal Mail
Sondermarken Schweizer Post
KINO
Trans Frau Raphi träumt von einer Karriere als Künstlerin: «Mi vacio y yo» (E 2022) am ZFF.
Queeres am Zurich Film Festival
Das diesjährige Zurich Film Festival (ZFF) startete am 22. September und dauert noch bis 2. Oktober. Es zeigt zahlreiche Filme mit queeren Themen. Das Portal gay.ch hat sich die Mühe gemacht, alle diese Filme separat aufzulisten. Danke für diese Arbeit.
Mehr auf gay.ch
Schillernder Künstler: David Bowie.
Proud Tuesday der Pathé-Kinos
Uto goes Pink bekommt Konkurrenz: Die Schweizer Pathé-Kinos lancierten an der diesjährigen Zurich Pride den Proud Tuesday. Jeden dritten Dienstag im Monat zeigt die Kinokette queere Filme – in der Umgebung von Zürich in Dietlikon und Spreitenbach. Am 20. September stand «Moonage Daydream» auf dem Programm, der neue, von Kritiker:innen hervorragend bewertete Dokumentarfilm über David Bowie, der jetzt in diversen Kinos zu sehen ist. Der Oktoberfilm ist noch nicht bekannt.
Proud Tuesday
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Verliebt: Peter (Denis Ménochet, l.), Amir (Khalil Gharbia).
Toxische Rollenspiele
Mit «Peter von Kant» startete die Pink-Apple-Reihe Uto goes Pink am 21. September in die Herbst- und Wintersaison. Der Spielfilm von François Ozon bezieht sich auf den Film «Die bitteren Tränen der Petra Kant» aus dem Jahr 1972, in dem Rainer Werner Fassbinder drei Frauen ihre ungesunden Spiele treiben lässt. Bei Ozon geht es nun um drei Männer in Paris. Peter ist ein erfolgreicher Filmemacher, sein Partner Karl sein hingebungsvoller Schatten, der für sein Idol alles tut, ohne Wertschätzung zu erfahren. Dann tritt der junge Amir ins Leben der beiden, Peter verliebt sich in ihn, er verhilft ihm zu einer Schauspielerkarriere, und bald gerät Peter gegenüber Amir in eine ähnliche Rolle wie Karl zuvor gegenüber ihm. Eine Gastrolle hat Fassbinder-Ikone Hanna Schygulla.
Rezension Pink Apple
Rezension queer.de
STREAMING
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Daten, um Liebeskummer zu vergessen: Neil Patrick Harris in «Uncoupled.
Neues auf Netflix
Gleich drei neue Serien mit queeren Themen sind seit kurzem auf Netflix zu sehen. In «Uncoupled» wühlt sich ein Endvierziger, dargestellt von Neil Patrick Harris, durch den schwulen Dating-Dschungel in New York, mit durchwachsenem Erfolg. In der spanischen Serie «Merlí» wird der bisexuelle Philosophiestudent Pol aus der Bahn geworfen, nachdem sein Lieblingsprofessor stirbt: Leben, lieben, feiern, diskutieren und studieren in Barcelona. Und nach einer wahren Begebenheit ist die Ryan-Murphy-Serie «Dahmer» über den Massenmörder Jeffrey Dahmer, der in Milwaukee mindestens 17 Schwule, vorwiegend People of Colour, umbrachte, sie danach schändete und ass.
Mehr über Uncoupled
Mehr über Merlí (leider nur englisch)
Mehr über Dahmer
AUSTELLUNGEN
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Subtiler Beobachter: David Hockney als junger Mann; Ausschnitt aus einem Gemälde.
Immer in Bewegung
Ein Ereignis der seltenen Art ist die erste Schweizer Übersichtsausstellung über David Hockney (*1937) im Kunstmuseum Luzern (noch bis 30.10.2022). Die grossartigen, zum Teil riesigen Gemälde mit überbordenden Farben und die subtilen Zeichnungen trösten die Seele in dieser düsteren Zeit. Der Brite Hockney hat sich in seiner Kunst auch immer wieder mit seiner Homosexualität auseinandergesetzt, ebenfalls im Zusammenhang mit HIV und Aids. Und da er seit langem zu den renommiertesten Künstlern der Welt gehört, wurde er auch zum Botschafter für positive queere Lebensentwürfe.
Mehr Informationen
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Alles nur Theater?
Das Haus Appenzell in Zürich zeigt ab 26. Oktober die Ausstellung «Alles nur Theater? Von Papierpuppen, Marionettenbühnen und Wohnzimmeropern». Gezeigt wird u.a. die Marionettenbühne der in München ansässigen Appenzeller Gebrüder Tobler aus dem 19. Jahrhundert. Ebenfalls dabei: Die Opern-Miniaturen des Dekorateurs Bernhard Vogelsanger (1920–1995), der in seiner Schwamendinger Genossenschaftswohnung das wohl kleinste Opernhaus der Welt betrieb. 2019 wurde Vogelsanger bereits im Zürcher Musée Visionnaire ausgestellt. queerAltern organisierte damals eine Führung durch die Ausstellung.
Mehr Informationen
Porträt Bernhard Vogelsanger
Sichtbarkeit: So präsentiert sich die Ausstellung beim NS-Dokumentationszentrum.
«To be Seen» in München
Sollte die Deutsche Bahn ausnahmsweise keine Verspätung verursachen, dauert die Bahnfahrt von Zürich nach München nur noch dreieinhalb Stunden. Ein Grund, sich die Ausstellung «To be Seen – Queer Lives 1900–1950» im NS-Dokumentationszentrum zu Gemüte zu führen. Die Ausstellung beleuchtet queeres Leben in Deutschland während der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und startet am 6. Oktober. Über den WhatsApp Chat vonTeamwork hat sich eine Gruppe gefunden, die gemeinsam nach München reisen wird. Mitglieder, die über solche Ausflüge informiert werden möchten, können auf queerAltern-Teamwork ihr Profil erstellen.
Mehr Informationen
BÜCHER
Weg zur unabhängigen lesbischen schwarzen Frau: Audre Lorde.
Selbstmörderische Mischung
In ihren Memoiren «Zami – Eine neue Schreibweise meines Namens» erzählt die US-Amerikanerische Autorin und Aktivistin Audre Lorde (*1934) von ihrem Weg vom Mädchen mit dicker Brille in Harlem zur unabhängigen schwarzen lesbischen Frau. Zami bedeut Freundschaften zwischen Frauen, die sich lieben. Es sei schon schwer genug gewesen, schwarz und Frau unter Weissen zu sein. Frau und lesbisch zu sein und sich dazu zu bekennen, habe bei vielen schwarzen Lesben als selbstmörderisch gegolten, schreibt die Autorin. «Ein bewegendes und sinnliches Mosaik von Begegnungen mit Frauen, die sich in Lordes Entwicklung einprägen wie seelische Tattoos», schreibt SWR-Portal in seiner Rezension. Das Buch ist in einer neuen Übersetzung auf deutsch im Hanser-Verlag erschien.
Rezension swr.de
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Promovierter Theologe: Josef Burri.
Die Folgen von Bibel- und Korantexten
«Homophie ist immer mit Bibel- und Koranzitaten unterfüttert», schreibt Josef Burri (*1946). Der Luzerner Theologe, Autor, Film- und Fernsehproduzent interviewte für sein Buch «Jakobs Fluch» eine Vielzahl von Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung aus ihrer Heimat geflohen sind. Sie hatten Mobbing, Belästigungen, Diskriminierung und Gewalt erlebt. Mit seinem Buch will Burri u.a. aufzeigen, dass «die monotheistischen Religionen auch andere Facetten aufweisen, die ein positives Licht auf gleichgeschlechtliche Paarbeziehungen werfen». Das Buch erschien Mitte September im Rex Verlag und wurde unterstützt vom Fonds Respect.
Verlags-Vorschau
Interview Josef Burri
Porträt Josef Burri
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Nominiert für deutschen und Schweizer Buchpreis: Kim de l’Horizon.
Murmeln von Körpergeschichten
«Wie es ist, in einem Körper zu leben, der sich wie Fiktion anfühlt: Kim de l’Horizon macht das Murmeln von Körpergeschichten zu einem grandiosen Roman», schreibt die NZZ über das «Blutbuch». De l’Horizon erzählt von einer Familie aus Frauen, die keine Frauen sein wollen, und einem Jungen, der in einem Zürcher Vorort mit diesen Frauen aufwächst, kein Mann werden darf und als nonbinärer erwachsener Mensch mit Männern schläft, ohne sich als schwul zu empfinden. Der Roman erhielt den Jürgen-Ponto-Preis und schaffte es auf die Shortlist für den Deutschen sowie den Schweizer Buchpreis 2022.
Rezension im Blick
Rezension NZZ (Bezahlschranke)
Rezensionen Perlentaucher
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Nominiert für den Schweizer Buchpreis: Simon Froehling.
Alternative Lebenswelten
«Eine furiose, mit kaum fassbarer Dringlichkeit erzählte Geschichte über eine bipolare Störung, über schwule Lebenswelten, Freundschaft und unbändigen Lebenswillen»: So wird der zweite Roman des schweizerisch-australischen Schriftstellers Simon Froehling angepriesen. Als eines von fünf Werken kam «Dürrst» auf die Shortlist für den Schweizerischen Buchpreis. Die Buchpremiere findet am 27. September im Tanzhaus in Zürich statt, präsentiert vom Literaturhaus Zürich.
Zum Literaturhaus
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Traum in Federn (Skizze plus Film Stills): Marlene Dietrich in einem Kostüm von René Hubert in «The Flame of New Orleans» (1942).
Huberts Kostümwelten
Nach der Werkschau über René Hubert (1895–1976) im Zürcher Museum für Gestaltung vom letzten Jahr, initiiert von queerAltern Vizepräsident Christian Wapp, gibt nun dessen Kuratur Andres Janser ein umfangreiches Buch über den St. Galler «Kreateur» heraus. Hubert entwarf die Kostüme für rund 200 Spielfilme und unzählige Musiktheaterinszenierungen – in Metropolen wie Paris, New York, Hollywood, Berlin oder London. Er schuf die Kostüme fürs Modetheater an der Schweizerischen Landesausstellung 1939 in Zürich und prägte den Look der Swissair in den fünfziger und sechziger Jahren. Das Buch «René Hubert – Kostümwelten» erscheint Mitte Oktober in einer deutschen und einer englischen Version bei Lars Müller Publishing, enthält rund 300 Illustrationen und Fotos und Beiträge von namhaften Autor:innen.
Verlags-Vorschau (auf Seite etwas runterscrollen)
Kämpferin: Manuela Kay, hier mit Queerkram-Podcaster Johannes Kram.
Sehnsucht nach Subversion
Die Ehe für alle sei eine Unterwerfung unter die heteronormative Lebensweise. Queers hätten eine andere Bestimmung im Leben, als zu heiraten und Kinder zu kriegen, findet Manuele Kay. Kurz: Die Chefredaktorin und Co-Herausgeberin von «L-Mag» und Co-Herausgeberin von «Siegessäule» findet nicht alles gut, was im queeren Mainstream aktuell abgeht. Dies vertieft sie nun in ihrem neuen Buch «Sehnsucht nach Subversion». Für ihre Verdienste als Aktivistin und Verlegerin wurde sie 2021 von der Bundesrepublik Deutschland mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Wer Manuela Kay ein wenig kennenlernen möchte, findet unten die Links zu zwei spannenden und kurzweiligen Podcasts.
Rezension queer.de
Queerkram-Podcast mit Kay
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Sein Einfluss wirkt bis heute: Magnus Hirschfeld.
Pionier der Sexualwissenschaft
Bereits Anfang des letzten Jahrhunderts setzte sich der Berliner Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868–1935) vergebens dafür ein, dass der deutsche Paragraf 175 (Verbot von Homosexualität) abgeschafft werden sollte. Gleichwohl wurde er zur Inspiration von Generationen von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen. Die ersten homosexuellen Bewegten der Schweiz bezogen sich alle auf ihn. Im 700 Seiten dicken Sachbuch «Der Liebe und dem Leid» erzählt Rainer Herrn, Medizinhistoriker an der Berliner Charité, die Geschichte von Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft (1919–1933). «Eine wichtige historische Studie über eine wichtige Institution der Wissenschafts- und Sexualgeschichte. Das ganze dargebracht in einer angenehm den Lesenden zugewandten Sprache und Form», schreibt queer.de.
Rezension queer.de
Rezensionen Perlentaucher
Interview mit Rainer Herrn (Bezahlschranke)
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Zwischen Kloster und Fashion Show: Kodo Nishimura.
Mönch in High Heels
«Mönch in High Heels – Du darfst sein, wer du bist»: So der Titel des autobiografisch gefärbten Ratgebers von Kodo Nishimura, in dem er von seinem Leben als buddhistischer Mönch in Tokio und seinem Leben als Make-up Artist an Fashion Shows erzählt. Er habe im Buddhismus gelernt, sich nicht mehr als Aussenseiter zu fühlen und zu sich zu stehen. Mithilfe welcher Techniken und Gedanken dies auch andere schaffen können, erfahren Leser:innen in Nishimuras Buch, das bei Droemer erschienen ist.
Verlags-Vorschau
Rezension männer.media
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Radikal, modern, lesenswert: Édouard Louis in der SRF-Sendung Sternstunde Philosophie.
Stadtflucht aus dem Arbeitermilieu
Einer der derzeit angesagtesten Autoren und Intellektuellen Frankreichs ist Édouard Louis (*1992), der 2014 mit seinem autobiografischen Roman «Das Ende von Eddy» erstmals für Furore sorgte. Nun legt er mit einem weiteren autobiografischen Werk nach: «Anleitung ein anderer zu werden». In der Rezension von queer.de mokiert sich zwar der Schreiber über das fehlende Komma im Titel der deutschen Übersetzung, findet jedoch Louis’ Blick auf sich selbst «radikal, modern und unbedingt lesenswert». Der Autor beschreibt sein Heranwachsen in einem Arbeitermilieu und seine Flucht aus dem engen, homohassenden Kosmos seines Dorfes, wo er Diskriminierung, Mobbing und Gewalt erlebt hat. Das Buch ist im Aufbau-Verlag erschienen.
Rezension Perlentaucher
Rezension queer.de
Rezension Geschichte der Gegenwart
Édouard Louis in Sternstunde Philosophie
SPURENSUCHE
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Wird von Gleichaltrigen der heteronormativen Gesellschaft wenig geschätzt: queere Person.
Umgang der Generationen mit der LGBTIQ-Themaktik
Verschiedene Generationen pflegen einen unterschiedlichen Umgang mit LGBTIQ-Themen. So hat die Soziologin und Autorin Anne-Sophie Keller festgestellt, dass sich ältere Generationen ­diesbezüglich viel verschlossener zeigten als jüngere Generationen. Ausgerechnet die 68er-Generation, die einst der freien Liebe frönte, sei besonders verschlossen. Für einen Blog ging Keller der Frage nach, woher das kommt. Der Bericht liefert Argumente, warum es queerAltern braucht.
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Einsamer im Lockdown
Die Charité Berlin untersuchte in einer Studie die psychosozialen Folgen von Menschen während der Coronapandemie; sie besagt, dass «LGBTIA-Menschen» im Lockdown deutlich einsamer gewesen seien als heteronormative Menschen. Dabei wurden rund 35 Prozent der Queers als einsam eingestuft, jedoch nur 20 Prozent der Heterosexuellen. Vom ersten auf den zweiten Lockdown sei die Einsamkeit noch angestiegen. Studienleiter Wolfgang Herrmann: «Wer gibt schon gerne zu, einsam zu sein?» Es sei eine Aufgabe der queeren Community, das zu ändern. Einrichtungen müssten sich fragen, wie sie einsame Menschen besser erreichen. «Vieles hängt in der Community am Ausgehen. Das schließt aber Leute aus, die sich das nicht leisten können oder ungern weggehen.»
Zur Studie
Leben von älteren Schwulen und Lesben in pandemischen Zeiten
Das Kölner Beratungszentrum Rubicon e.V. gab im April 2021 das Buch «Das ist alles unsere Lebenszeit» heraus. Darin erzählten neun ältere offen schwul oder lesbisch lebende Menschen von ihren Erfahrungen mit der Corona-Pandemie. Jetzt ist das Nachfolgewerk «Wir haben uns verändert, die Welt hat sich verändert» erschienen und steht kostenlos als Download zur Verfügung.
Zum Download
MEDIENPICK
Links zu diversen Artikeln
Bajour: Feminist*innen spielen Rechten in die Hände

Die Welt: Transgender-Kampf der Frauenrechtlerinnen

Schaffhauser Nachrichten: Ein Fall sorgt für Aufregung: Wer darf in die Frauenbadi?

Watson: Dem Affenpockenvirus ist es egal, welche sexuelle Orientierung man hat

NZZ: Realitätsverweigerung für Fortgeschrittene

FM 1 Today: Wie Freikirchler die Sexualkunde in Schweizer Schulen unterwandern

persönlich: Interview mit Scott Miller, US-Botschafter in der Schweiz

kath.ch: «Homosexualität ist keine Krankheit» – Synodaler Weg beschliesst Reform-Papier

Cruiser: Ernst Ostertag über 50 Jahre HAZ

WOZ: Interview mit Hannes Rudolph (Teil 1)

WOZ: Interview mit Hannes Rudolph (Teil 2)

WOZ: Interview mit Hannes Rudolph (Teil 3)

Aargauer Zeitung: Geschichten aus dem Schwulenwäldli

männer*: Gesund älter werden mit HIV

NZZ: Die Babyboomer sind schlecht auf das Wohnen im Alter vorbereitet

Mit Dank an den Mediendienst von Pink Cross
SCHLUSSWORTE
«Kindchen, lass uns nicht heiraten. Die Ehe ist doch nur eine Institution zur Lähmung des Geschlechtstriebs. Und das kann ja nun nicht ihr Ziel sein.»  
Gottfried Benn (1886–1956), deutscher Dichter, Essayist und Arzt
Verein queerAltern
c/o Caroline Bisang
Wasserschöpfi 15
8055 Zürich
info@queeraltern.ch
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